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Zahlen und Fakten zum Wittekindshof

1887 in einem alten Bauernhaus in Volmerdingsen gegründet, ist der Wittekindshof heute ein großes und überregionales Sozialunternehmen. Seit jeher steht die Arbeit für und mit Menschen mit Behinderung im Fokus des Wittekindshofes.

Rund 4.300 Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit und ohne Behinderung nutzen die Angebote der Diakonischen Stiftung Wittekindshof – sei es in Ostwestfalen, im Münsterland oder im Ruhrgebiet. Menschen vom ersten Lebensjahr bis ins hohe Alter bietet der Wittekindshof ein vielfältiges und hochspezialisiertes Angebot. Rund 2.400 Personen nutzen die Wohnangebote des Wittekindshofes. Sie leben entweder in einer eigenen Wohnung, in Wittekindshofer Wohnhäusern oder Wohngemeinschaften.

Ein überregionaler Arbeitgeber in NRW

Der Wittekindshof ist ein großer und vielfältiger Arbeitgeber. Insgesamt arbeiten über 3.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an über 100 Standorten in 16 Kommunen in Nordrhein-Westfalen. Hinzu kommen Ausbildungsplätze am Evangelischen Berufskolleg Wittekindshof sowie fast 1.5100 Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung. Insgesamt stehen rund 5.000 Arbeits- und Ausbildungsplätze für Menschen mit und ohne Behinderung zur Verfügung.

Rechtsform

Die Diakonische Stiftung Wittekindshof ist eine rechtsfähige evangelische Stiftung des privaten Rechts, die ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke verfolgt. Sie ist Mitglied im Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. und dadurch unmittelbar der "Diakonie Deutschland - Evangelischer Bundesverband - Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V" als anerkannter Spitzenverbandes der Freien Wohlfahrtspflege angeschlossen.

Leitung und Aufsicht

 

Die geschäftsführende Leitung liegt in der Hand des Vorstandes. Das geschäftsführende Gremium ist die Ressortleitungskonferenz, die zusammen mit dem Vorstand die oberste Leitungsebene bildet. Stiftungsrat und Kuratorium nehmen die Aufsicht über die Arbeit des Wittekindshofer Vorstandes wahr. Die Stiftungsaufsicht übernimmt das Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche von Westfalen.

Finanzen

In der Satzung der Diakonische Stiftung Wittekindshof ist grundlegend festgelegt, dass das Stiftungsvermögen in seinem Wert ungeschmälert zu erhalten ist. Die erbrachten Sozialdienstleitungen (wie Unterstützung, Ausbildung, Förderung, medizinische und therapeutische Behandlung) werden in der Regel nach zuvor vereinbarten Entgelten finanziert. Die Vergütungen werden in erster Linie im Rahmen der Eingliederungshilfe (Behindertenhilfe) bezahlt. Hauptkostenträger ist der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL). Hinzu kommen aber auch Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe, der Bundesanstalt für Arbeit, der gesetzlichen Krankenkassen sowie im geringen Umfang auch der Pflegeversicherung, der Rentenversicherung und weiterer Sozialträger.

Der Gesamtumsatz der Diakonischen Stiftung Wittekindshof betrug im Jahr 2016 rund 190 Millionen Euro.

Förderung

Viele Investitionsmaßnahmen, Projekte und einige Angebote sind nur durch Beihilfen und Zuschüsse der öffentlichen Hand, der Kirche sowie großer Förderer wie der Aktion Mensch oder der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW, weiterer Stiftungen sowie durch Zustiftungen, Spenden, Sammlungen oder Vermächtnisse möglich. Sie tragen unmittelbar dazu bei, die Lebensqualität der vom Wittekindshof unterstützten Menschen zu verbessern und ermöglichen innovative Projekte. Zur Förderung der Arbeit der Diakonischen Stiftung Wittekindshof wurde 2004 die Stiftung Oikos. Menschen Heimat geben gegründet.

Ziele der Arbeit

Ziel der Arbeit im Wittekindshof ist es, Menschen mit Behinderung ein Leben in größtmöglicher Selbstbestimmung und volle Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Das gilt für alle Bereiche, ob Wohnen oder Arbeit, Gesundheit oder Bildung. Die würdige Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Leben und an Gesellschaft steht im Vordergrund jeden Handelns.

Download: Satzung der Diakonischen Stiftung Wittekindshof (PDF 2,23 MB)