Berufsbildungsbereich

Für jeden die richtige Ausbildung

Menschen mit Behinderung werden in den Wittekindshofer Werkstätten für ihre Arbeit in unterschiedlichen Arbeitsfeldern aus- und berufsbegleitend weitergebildet.

Im Rahmen der Beruflichen Bildung der Wittekindshofer Werkstätten werden alle Teilnehmenden auf ihrem individuellen beruflichen Entwicklungsweg begleitet. Die Wittekindshofer Werkstätten sind als Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) anerkannt.

Im Berufsbildungsbereich der Wittekindshofer Werkstätten starten Menschen mit Behinderung in das Arbeitsleben. Die Bildungsmaßnahme startet mit einem dreimonatigen Eingangsverfahren. Danach kann sich die bis zu 24-monatige Berufsbildungsmaßnahme anschließen.

Corona-Hinweis

Besuche in den Wittekindshofer Wohnhäusern sind weiterhin möglich für Geimpfte, Genese oder Getestete (3G-Regeln). Besucherinnen und Besucher bietet die Diakonische Stiftung Schnelltests (POC-Tests) an. Für weitere Informationen wenden Sie sich an die zuständige Geschäftsstelle vor Ort.

Varianten der Beruflichen Bildung

Der Berufsbildungsbereich (BBB) der Werkstätten richtet sich an Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger mit Behinderung. Gemeinsam mit Bildungsbegleitern werden Bildungspläne entwickelt und das Qualifizierungsziel festgelegt. Durch kammerzertifizierte (Industrie- und Handelskammer (IHK), Landwirtschaftskammer (LWK)) Qualifizierungsbausteine nach § 69 Berufsbildungsgesetz, werden die Inhalte in Anlehnung an Regelausbildungen vermittelt. Sie wählen, mit unserer Unterstützung, den geeigneten Qualifizierungsweg.

Alle Varianten können im Rahmen der Beruflichen Bildung flexibel gestaltet werden. Ein Wechsel von einer zur anderen Variante ist jederzeit möglich.

Berufliche Bildung in enger Anlehnung an niederschwellige Tätigkeiten in der Werkstatt

Berufliche Bildung mit dem Ziel komplexere Tätigkeiten in der Werkstatt auszuführen

Berufliche Bildung mit dem Ziel Fertigkeiten und Kenntnisse zu entwickeln, um allen Anforderungen der Werkstatt-Arbeitsplätze entsprechen zu können

Berufliche Bildung in Betrieben, mit dem langfristigen Ziel einer Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt

Eingangsverfahren und Berufsbildungsbereich

Nachdem erste Beratungsgespräche in den Wittekindshofer Werkstätten stattgefunden haben und die Empfehlung und Kostenzusage des Reha-Beraters beziehungsweise der Rentenversicherung für die Berufsbildungsmaßnahme in einer Werkstatt erfolgt ist, startet die Maßnahme mit dem Eingangsverfahren.

Das Eingangsverfahren

Dauer: bis zu drei Monate

Im Eingangsverfahren wird gemeinsam ein Profil der Fähigkeiten erstellt und ein erster Einblick in ein Berufsfeld ermöglicht. Das Eingangsverfahren klärt, ob die Berufliche Bildung in der Werkstatt die geeignete Qualifizierungsmaßnahme ist. Zudem wird ein individueller Eingliederungsplan erstellt.

Der Berufsbildungsbereich

Dauer: bis zu 24 Monate

Teilnehmende werden bei der Entwicklung ihrer persönlichen, sozialen und allgemeinen Fähigkeiten unterstützt, die für die Arbeit von Bedeutung sind. Sie lernen Inhalte und Abläufe in persönlich ausgewählten Berufsfeldern kennen. Es werden Themen wie Arbeitsschutz, Materialkunde sowie der Umgang mit Werkzeugen und Maschinen vermittelt.

Abschluss

Nach Durchlaufen des Berufsbildungsbereiches wird gemeinsam entschieden welche Folgemaßnahme die Richtige ist. Ziel ist dabei immer eine größtmögliche Eigenständigkeit im Arbeitsleben und im sozialen Umfeld zu erreichen.

Zertifizierung

Die Wittekindshofer Werkstätten sind ein zertifizierter Maßnahmenträger. Alle Bildungsangebote werden regelhaft durch die AZAV-Zertifizierung (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung) überprüft. Die berufsbildenden und arbeitspädagogischen Prozesse orientieren sich an den Qualitätsmanagement Anforderungen in der Rehabilitation und sind abgeleitet aus der internationalen Norm DIN ISO 9001:2015. Die Wittekindshofer Werkstätten sind darüber hinaus zertifiziert nach der MAAS-BGW für den Arbeits- und Gesundheitsschutz.