Eine Collage mit dem Foto einer jungen Frau und einer Gruppe Menschen mit Alpakas.

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Zwei Mitarbeitende des Wittekindshof und eine Seniorin füttern Alpakas.

Sinnstiftende Aufgaben möglich machen

Die Tür zur Deele im Heuerlingshaus an der Weihestraße öffnet sich. Gabriele Lewandowski schaut auf und lächelt. Denn Sölve Hannusch, eine Nachbarin, kommt zu einer Tasse Tee vorbei. Gerne nimmt sie auch ein paar Eier der hofeigenen Hühner mit. Begegnungen wie diese sind typisch für die Tagesstrukturierenden Angebote (TSA) im Ortskern Löhne-Gohfeld. Siebzehn Seniorinnen und Senioren mit Behinderung gestalten in dem urgemütlichen Haus gemeinsam ihre Zeit: mit hauswirtschaftlichen, handwerklichen und kreativen Tätigkeiten sowie mit Spaziergängen und Ausflügen.

Betreuung der Alpakas und andere sinnstiftende Aufgaben

Tiere spielen eine zentrale Rolle an der Weihestraße: Die drei Alpakas auf der Wiese vor dem Haus sind Anziehungspunkt für viele Nachbarn. Kindergartengruppen, Familien, die benachbarte Hundeschule - alle sehen regelmäßig nach den wolligen Tieren. Gabriele Lewandowski ist für die tägliche Fütterung der Alpakas zuständig. Eine Aufgabe, die sie mit Hingabe erfüllt.

Gemeinsames Leben an einem besonderen Ort

"So wird jeder einbezogen - jeder hat eine Aufgabe und ist ein wichtiger Teil unserer Gemeinschaft", erklärt Markus Schütte, der zusammen mit Heike Rose-Lange diese Arbeit vor fast 20 Jahren gegründet hat. Zu den Tätigkeiten gehören beispielsweise Früchte sammeln, Marmelade und Sirup kochen, Kuchen backen, Tiere füttern und pflegen, Ställe und Gehege reinigen und kleine bauliche Maßnahmen durchführen. So wird das kleine Fachwerkhaus am Sudbach für alle zu einem besonderen Ort.

Fähigkeiten fördern und erhalten - helfen Sie mit Ihrer Spende

Doch so viel Einsatzbereitschaft die Mitarbeitenden auch zeigen: Viele ihrer Ideen können sie nicht verwirklichen. Mit Ihrer Spende tragen Sie dazu bei, dass Fähigkeiten und Interessen der Seniorinnen und Senioren weiterhin gefördert werden: durch individuelle Hilfsmittel, Ausflüge, ein gemeinsamer Café-Besuch, Futter für die Tiere, Materialien zum Basteln und Malen oder ein neuer Backofen die Küche im Heuerlingshaus. Jede Spende hilft, ob klein oder groß.

Spendenkonto
Diakonische Stiftung Wittekindshof
Bank für Kirche und Diakonie, KD-Bank
IBAN DE51 3506 0190 0000 7979 79
BIC GENODED1DKD
Kennzeichen: 11559x / TSA Weihestraße

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Ein junge Frau schaut in die Kamera.

Tugce Bal braucht eine neue Schule

Tugce Bal ist Schülerin der Johannesschule in Gronau. Sie kann zurzeit nicht so gefördert werden, wie es ihren Interessen entspricht. Vorhandene Lernbedingungen und bauliche Gegebenheiten bremsen sie manchmal in ihrem Lerneifer. In den neuen Unterrichtsräumen der Johannesschule in Gronau soll selbstbestimmtes Lernen für alle Schülerinnen und Schüler mit Behinderung noch besser möglich sein.

Eine Persönlichkeit mit viel Energie und Selbstbewusstsein

Tugce Bal ist 19 Jahre alt und Schülerin der Berufspraxisstufe der Johannesschule. Sie mag besonders die hauswirtschaftlichen Tätigkeiten: Spülen, Abtrocknen, Kochen und Wäsche zusammengelegen. Tugce lebt seit ihrem Kleinkindalter mit einer körperlichen und geistigen Behinderung. Mit einem extra für sie angefertigten Rollstuhl bewegt sie sich geschickt vorwärts. Durch ein Cochlea-Implantat kann sie seit einigen Jahren hören und dadurch auch einzelne Worte sprechen. Sowieso kommuniziert sie durch ihre Mimik, Gestik und entsprechende Laute klar und eindeutig. Tugce weiß genau was sie will - und das ist, möglichst viel selbstständig zu machen.

Neue Chancen und ungehinderte Lernfreude für Tugce

In der neuen Johannesschule werden alle Unterrichtsräume ebenerdig und barrierefrei zu erreichen sein. Neben den Klassenräumen wird es etliche Fachräume für hauswirtschaftliche und handwerkliche Lehreinheiten, für therapeutische Angebote sowie zum Bewegen, Lesen und Ruhen geben.

Sie können helfen - mit Ihrer Spende!

Wir brauchen Ihre Hilfe, um die neuen Unterrichtsräume lernfördernd auszustatten: z. B. die Klassenräume mit höhenverstellbaren Tischen und Stühlen, den Raum "Unterstütze Kommunikation" mit Talkern und Tablets, den Snoezelenraum mit Licht- und Soundeffekten, den Psycho-Motorik-Raum mit einer Bewegungs- und Spiellandschaft und den Ruheraum mit großen Lagermatten.

Mit Ihrer Spende können Sie den jungen Menschen in dieser wichtigen Lebensphase helfen - indem Sie dazu beitragen, dass sie ihre Stärken und Begabungen entdecken und ihren eigenen Weg ins Leben finden. Jede Spende hilft, ob klein oder groß.

Ihre Spende hilft - Tugce und den anderen Schülerinnen und Schülern!

Bei Fragen melden Sie sich gern bei:
Jörg Hunschede
Schulleitung Johannesschule
Telefon (02562) 916-180
johannesschuleDYXV KEJIwittekindshofCZYW LFKJde

Spendenkonto
Diakonische Stiftung Wittekindshof
Sparkasse Westmünsterland
IBAN DE14 4015 4530 0000 0137 71
Stichwort: 11560X / Johannesschule

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Ein junger Mann steht an einer Tafel und hält ein Stück Kreide in der Hand, mit dem er gerade das Wort Danke geschrieben hat.
Eine junge Frau und ein junger Mann joggen gutgelaunt auf einer asphaltierten Straße durch den Wald
Ein junger Mann sitzt an einem Tisch, vor sich steht ein CD-Player.

Weihnachts-Projekt: Wenn Bewegung die Entwicklung fördert

Kinder und Jugendliche brauchen Bewegung. Viele junge Menschen, die mit einer schweren geistigen und psychischen Behinderung leben, können jedoch nicht einfach auf den Spielplatz gehen oder Sport in Vereinen betreiben. Die Geschichte von Jakub zeigt, wie wir gemeinsam mit Ihrer Hilfe Kinder und Jugendliche aktiv fördern können.

Jakub joggt!

Wenn Jakub Truszkowski hüpft, sind es hohe Freudensprünge. Seit einigen Wochen hat der 15-Jährige ein neues Hobby: das Joggen. Gemeinsam mit Lena-Marie Rodemeister läuft er durch Wald und Wiesen. Bewegung an der frischen Luft ist besonders für Heranwachsende wichtig. Für Jakub und seine Mitbewohner geht dies aber nur gemeinsam mit Mitarbeitenden, denen sie vertrauen und die ihnen Sicherheit durch Begleitung bieten. Jakub lebt seit drei Jahren im Kinder- und Jugendbereich des Wittekindshofes. Lena-Marie Rodemeister, Leiterin des Wohnhauses, in dem Jakub lebt, ist sicher: "Jakub hat uns längst noch nicht alles gezeigt, was in ihm schlummert." Sie ist überzeugt, dass alle Kinder und Jugendlichen in ihrer Entwicklung gefördert werden können, wenn sie auch außerhalb des Hauses Raum haben, ihren Interessen nachzugehen. Wie auch seine Mitbewohnerinnen und Mitbewohner erhält Jakub nur einige Stunden am Tag Schulunterricht in der benachbarten Förderschule des Wittekindshofes. An einem geregelten Schultag teilzunehmen ist nur den wenigsten aufgrund ihrer Behinderung möglich. Umso mehr Zeit verbringen sie in ihren Wohnhäusern und wollen dort gefördert und gefordert werden.

Zeigen können, was in ihm steckt

Jakub hat einen großen Bewegungsdrang. Um diesem gerecht zu werden, schlüpfen Lena-Marie Rodemeister und er nun regelmäßig in ihre Laufschuhe. Zuvor nutzte Jakub die Flure seines Wohnhauses, hüpfte und lief auf diesen auf und ab. Aufgrund seiner Autismus-Spektrum-Störung sind für Jakub Rituale sehr wichtig und nach jedem Ausflug heißt es: Aufzug fahren! Auch seine Zimmertür ist durch ein großes Poster zu einem Aufzug geworden. Eine Hütte im Garten des Wohnhauses hat Jakub mit Kreiden und Fingerfarben zu einem Fahrstuhl gemacht. So konnte er sich und seine Interessen verwirklichen.

Freiräume und Rückzugsräume schaffen

Doch auch wenn Lena-Marie Rodemeister und Jakub zufrieden von ihren Laufrunden zurückkehren, kann sie Jakub dies im Alltag nicht immer ermöglichen. Ein Garten, in dem Jakub motorisch herausgefordert wird und der auch seinen Mitbewohnern zur Förderung dient, wäre eine weitere große Hilfe. Lena-Marie Rodemeister wünscht sich, auch anderen Kindern und Jugendlichen im Wittekindshof entwicklungsfördernde Erlebnisse möglich zu machen. "Ich wünsche mir für unsere Jugendlichen einen Garten, in dem sich alle wiederfinden!", sagt sie. Klettergerüste, die der Körpergröße der Jugendlichen entsprechen, denn der Spielturm mit Rutsche ist für die Jugendlichen zu klein. Mit natürlichen Materialien wie großen Steinquadern, Baumstämmen und Tauen kann aus einer Böschung ein Kletterparcours werden.

"So regen wir die psychomotorische Entwicklung an und fördern Kompetenzen, die zurzeit noch verborgen sind", ist sich Rodemeister sicher. Tafeln zum Schreiben und Malen an den Zäunen, Spielküchen, eine Wippe. "Einfach ein Raum für jeden", sagt sie. "Dann kann es auch kleine Interaktionen zwischen den jungen Menschen geben." Gleichzeitig böte der Garten notwendige Rückzugsräume. Zurzeit können sich die Jugendlichen draußen nicht konzentriert beschäftigen, sie lenken sich gegenseitig ab. Durch Anreize an unterschiedlichen Stellen im Garten kann jeder auch für sich sein, wenn er dies braucht.

Zeit, Kreativität und finanzielle Mittel

Die Gestaltung von geschützten Räumen und Angeboten fordert Zeit, Kreativität und finanzielle Mittel. Für die Entwicklung der jungen Menschen sind sie entscheidend. Helfen Sie uns, diese guten Entwicklungen in Gang zu setzen. Helfen Sie Kindern und Jugendlichen mit Behinderung, ihre persönlichen Chancen zu ergreifen. Mit Ihrer Spende können wir neue Lebensräume gestalten. Entwicklung zu fördern ist ganz einfach: Schon für 50 Euro können Sportschuhe angeschafft werden. Ein Kletternetz kann für rund 200 Euro finanziert werden. Mit rund 3.000 Euro kann ein neues Klettergerüst gekauft werden. Jede Spende hilft, ganz egal ob klein oder groß.

Spendenkonto
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Spendenkonto und Gemeinnützigkeit

Spendenkonto der Diakonischen Stiftung Wittekindshof
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Die Diakonische Stiftung Wittekindshof ist nach dem letzten zugegangenen Freistellungsbescheid vom 27. Februar 2020 des Finanzamtes Minden, Steuer-Nummer 335/5798/0166, als besonders förderungswürdig anerkannt. Auf Wunsch senden wir Ihnen den Bescheid gerne zu.

Es wird bestätigt, dass die Zuwendungen nur zur Förderung steuerbegünstigter, mildtätiger und gemeinnütziger Zwecke verwendet werden.

Für Ihre Spende schicken wir Ihnen auf Wunsch gerne eine Zuwendungsbestätigung zu. Geben Sie bitte dazu ihre vollständigen Kontaktdaten (Name, Straße, Hausnummer, Postleitzahl und Ort) an. Ihre Daten werden nur für die angegebenen Zwecke genutzt und gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben. Mehr dazu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Anlassspenden

Spenden statt Geschenke: Sie feiern ein großes Fest, möchten aber gleichzeitig etwas Gutes für Menschen mit Behinderung tun? Dann wünschen Sie sich statt Geschenken doch einmal Spenden. Gute Gründe gibt es viele:

  • ein runder Geburtstag
  • ein besonderer Hochzeitstag
  • ein Jubiläum oder eine Einweihung
  • Weihnachten oder Ostern
  • Gemeinde- und Sommerfeste

Spenden statt Blumen und Grabbeigaben: Beim Abschied von einem geliebten Menschen möchten Sie ein sichtbares Zeichen setzen? Die Förderung eines sozialen Projektes schafft Gutes für die Gegenwart und Zukunft und setzt dem Verstorbenen ein bleibendes Andenken.

Wir unterstützen Sie

Sie haben Fragen? Dann rufen Sie uns an oder schreiben uns eine Mail. Wir beraten Sie gerne und stellen Ihnen die notwendigen Informationen und auf Wunsch verschiedene Materialien zur Verfügung:

  • Info-Broschüren zu freudigen und traurigen Anlässen
  • Überweisungsträger
  • Umschläge für Geldspenden
  • Spendenbox
  • Einlegekärtchen

Erbschaften und Vermächtnisse – Gutes tun über den Tod hinaus

Sie möchten mit Ihrem Vermögen auch in Zukunft Gutes bewirken und Bleibendes schaffen? Dann besteht die Möglichkeit, die Diakonische Stiftung Wittekindshof in Ihrem Testament zu bedenken. So leisten Sie einen ganz konkreten Beitrag dazu, dass Menschen mit Behinderung ihr Leben in größtmöglicher Selbstbestimmung führen können.

Bau der Förderschule ermöglicht

Von Anfang an hatten Erbschaften und Vermächtnisse im Wittekindshof bei der Finanzierung von Angeboten, Projekten und Wohnhäusern für Menschen mit Behinderung einen entscheidenden Anteil. Als Beispiele seien für die jüngste Zeit der Bau der neuen Förderschule und der Umbau der Werkstätten in Bad Oeynhausen-Volmerdingsen genannt. Die Dankbarkeit gegenüber den Förderern und das Andenken an sie bleiben dauerhaft im Wittekindshof bestehen.

Informationen werden vertraulich behandelt

Wenn Sie darüber nachdenken, den Wittekindshof in Ihrem Testament zu bedenken, würden wir uns freuen, von Ihnen zu hören. Gerne informieren wir Sie in einem vertraulichen Gespräch über verschiedene Möglichkeiten der Unterstützung. Jede Information, die Sie uns geben, wird vertraulich behandelt und bindet Sie in keiner Weise.