Ein Portrait der Mitarbeiterin Christina Saeger.
Christina Saeger feiert ihr 25-jähriges Dienstjubiläum in der Diakonischen Stiftung Wittekindshof.

"Das Leben bereichern"

Christina Saeger feiert ihr 25-jähriges Dienstjubiläum im Wittekindshof

Löhne/Kirchlengern (JP). Christina Saeger feiert an diesem Samstag, 28. März, ihr 25-jähirges Dienstjubiläum in der Diakonischen Stiftung Wittekindshof. Die Jubilarin absolvierte ihre Ausbildung zur Erzieherin in Köln, wo sie anschließend in einem Kindergarten tätig war. Der Liebe wegen zog sie nach Ostwestfalen und arbeitete von 1993 bis 2002 in einem Kindergarten in Hüllhorst-Tengern, bevor sie beim Wittekindshof ihren Dienst antrat. "Ich wollte eine berufliche Veränderung. Eine Bürotätigkeit kam nicht in Frage, ich wollte weiterhin mit Menschen arbeiten. Eine Freundin machte mich dann auf die Möglichkeit aufmerksam, als Erzieherin beim Wittekindshof zu arbeiten", berichtet die Jubilarin aus Kirchlengern.

TSA-Angebot richtet sich nach Bedürfnissen und Fähigkeiten

Saeger arbeitete zunächst im Haus Ravensberg, später im Haus Weihe in Löhne im Nachtdienst. Als 2006 das Wittekindshofer Wohnhaus Haus Werre mitten in Löhne neu gebaut wurde, wechselte die Jubilarin ihren Einsatzbereich. Heute ist sie in den Tagesstrukturierenden Angeboten (TSA) des Hauses tätig und bietet 17 Senioren zwischen 70 und 83 Jahren einen zweiten Lebensraum neben dem Wohnen. "Wir backen und kochen gemeinsam, unternehmen Ausflüge, spielen und singen oder fertigen kleine Bastelarbeiten in unserer Werkgruppe an. Die Arbeit hat sich mit dem steigenden Alter der Frauen und Männer mit Behinderung verändert. Früher waren wir noch mehr zu Fuß in der Nachbarschaft unterwegs, heute sind die Ausflüge kürzer geworden, immer mehr sind auf Rollatoren oder Rollstühle angewiesen. Aber wir passen das Angebot der TSA immer den Bedürfnissen und Fähigkeiten der Menschen an", berichtet Saeger, die sich in ihrer Freizeit in der Evangelischen Kirchengemeinde Hagedorn und dem Ensemble Praise engagiert.

"Menschen geben mir viel zurück"

Die Jubilarin schätzt an ihrer Arbeit mit Menschen mit Behinderung besonders, "dass sie mein Leben bereichern. Die Arbeit ist sicherlich auch mal anstrengend, aber die Menschen geben mir so viel zurück. Das kann man nicht beschreiben."