Achim Lux lächelt in die Kamera.

"Dankbare und sinnstiftende Tätigkeit"

Achim Lux feiert sein 25-jähriges Dienstjubiläum beim Wittekindshof

Gronau/Ahaus (JP). Achim Lux aus Gronau hat kürzlich sein 25-jähirges Dienstjubiläum in der Diakonischen Stiftung Wittekindshof gefeiert. Der Jubilar ist in der Frühförder- und Beratungsstelle des Wittekindshofes in Ahaus tätig, berät Eltern und unterstützt Säuglinge sowie Kleinkinder in ihrer Entwicklung.

Bevor Achim Lux sich für eine Karriere im sozialen Bereich entschied, absolvierte er eine Ausbildung zum Offsetdrucker, holte einige Jahre später seine allgemeine Hochschulreife nach und studierte Heilpädagogik an der Katholischen Fachhochschule in Münster. Nach seinem Diplom-Abschluss war er in Kindergärten in Ahaus und Gronau tätig sowie in einer Praxis für Heilpädagogik und Bewegungstherapie, bevor er 1996 zur Diakonischen Stiftung Wittekindshof kam.

Achim Lux unterstützt derzeit 18 Jungen und Mädchen vom Säuglings- bis ins Kleinkindalter, die eine Entwicklungsverzögerung oder Behinderung haben oder von einer Behinderung bedroht sind, durch gezielte heilpädagogische Förderung und die Beratung ihrer Eltern. Ein individueller Förder- und Behandlungsplan stellt sicher, dass die Kinder optimal unterstützt werden. "Die Entwicklungsförderung der uns anvertrauten Kinder sowie die Beratung der Eltern ist eine dankbare und vor allem sinnstiftende Tätigkeit", sagt der Diplom-Heilpädagoge. Es sei wertvoll mitzuerleben, wie die Jungen und Mädchen trotz oder gerade mit ihren Einschränkungen ein hohes Engagement und Bedürfnis entwickelten, ihren persönlichen Fortschritt voran zu treiben: "In ihren Blicke und Gesten spiegelt sich ihr Optimismus und Frohsinn wider", berichtet Lux. "Und gerade diese Kinder sind für positive Überraschungen immer gut. Sie sind oft dem Leben zugewandte Kämpfer. Und es ist schön zu erleben, dass oft auch gerade jene Eltern von schwer beeinträchtigten oder dauerhaft kranken Kindern trotz aller Mühen und Sorgen eine bewundernswerte Beziehung zu ihrem Kind aufbauen und diesen 'steinigen' Weg gemeinsam gehen", so Lux weiter. Die Jungen und Mädchen, die er unterstützt wurden zu früh geboren, haben beispielsweise syndromale Erkrankungen, unterschiedliche Behinderungen oder Entwicklungsverzögerungen und -störungen.

"Wir können im Team der Frühförderung gute Arbeit leisten, da wir eine empathische, Umsicht wahrende und verantwortungsbewusste Leitung im Hintergrund haben", findet der Jubilar lobende Worte für seine Vorgesetzte.

Achim Lux wohnt in Gronau, ist verheiratet und hat zwei Kinder sowie fünf Enkelkinder. Als Ausgleich für den oft anstrengenden Beruf ist er als Bandleader eines Ensembles für klassische Musik aktiv und spielt Klarinette und Saxophon.