Ein Potrait von Beate Priebe-Thormann.
Beate Priebe-Thormann aus Löhne-Ort feiert ihr 40-jähriges Dienstjubiläum in der Diakonischen Stiftung Wittekindshof.

"Abwechslungsreich und bereichernd"

Diakonin Beate Priebe-Thormann feiert 40-jähriges Dienstjubiläum bei Wittekindshof

Löhne/Bad Oeynhausen (JP). Diakonin Beate Priebe-Thormann feiert am heutigen Dienstag, 6. August, ihr 40-jähriges Dienstjubiläum in der Diakonischen Stiftung Wittekindshof. Die Jubilarin absolvierte eine dreijährige Ausbildung zur Erzieherin in Lünen, ihrem Geburtsort. Bei einer Exkursion während ihrer Ausbildung lernte sie den Wittekindshof als potenziellen Arbeitgeber kennen. Danach fasste sie den Entschluss, sich bei der Stiftung zu bewerben. "Mein Interesse galt vor allem der Unterstützung und Förderung von Kindern und Jugendlichen mit geistiger und schwerstmehrfach Behinderung", berichtet die heutige Löhnerin. Dass sie zudem noch eine theologische Ausbildung beim Wittekindshof absolvieren konnte, festigte ihren Entschluss. 1984 ließ sich Beate Priebe-Thormann nach dieser Zusatzqualifikation zur Diakonin einsegnen.

Unterstützung für 16 Kinder und Jugendliche

Die erste Zeit ihres beruflichen Werdegangs arbeitete die Jubilarin mit erwachsenen Menschen mit Behinderung, etwa im Haus Goldkreuz auf dem Wittekindshofer Gründungsgelände in Bad Oeynhausen-Volmerdingsen. Das geschichtsträchtige Haus wurde 1887 als "Mädchenwohnheim" gebaut. Heute wird es als Schul- und Bürogebäude genutzt. Für das Evangelische Berufskolleg Wittekindshof sind in dem denkmalgeschützten Haus neue, hochmoderne Klassenzimmer entstanden. Als 1980 das damals neu entstandene Schülerdorf, der heutige Kinder- und Jugendbereich, auf dem Gründungsgelände eröffnet wurde, wurde dies das neue Arbeitsfeld von Beate Priebe-Thormann. Anfang 2002 übernahm sie die Bereichsleitung für das Haus Köln/Bonn. In dem Wohnhaus leben heute bis zu 16 Kinder und Jugendlichen, teilweise mit Autismus-Spektrum-Störungen und/oder pädagogischem und pflegerischem Unterstützungsbedarf.

Beruflichen Schritt nicht bereut

"Meine Arbeit in der Diakonischen Stiftung Wittekindshof habe ich den 40 Jahren als abwechslungsreich und bereichernd erlebt. Bis heute habe ich meinen beruflichen Schritt nicht bereut", sagt die Diakonin. Über die diakonische Gemeinschaft seien viele freundschaftliche Kontakte entstanden und bis heute geblieben. "Vor allem in anstrengenden Zeiten und schwierigen Lebensphasen konnte ich von der Gemeinschaft und dem Zusammenhalt profitieren." In ihrer Freizeit singt Beate Priebe-Thormann gemeinsam mit ihrer erwachsenen Tochter bei den L'Ort Singers, einem Chor der Kirchengemeinde Löhne-Ort.