Ein Portrait des Mitarbeiters Wolfgang Wieland.
Jubilar Wolfgang Wieland feiert sein 40-jähriges Dienstjubiläum in der Diakonischen Stiftung Wittekindshof.

Nach dem Zivildienst stand der Berufswunsch fest

Diakon Wolfgang Wieland feiert 40-jähriges Dienstjubiläum beim Wittekindshof

Bad Oeynhausen/Minden (JP). Diakon Wolfgang Wieland aus Minden feiert am heutigen Dienstag, 1. Oktober, sein 40-jähriges Dienstjubiläum in der Diakonischen Stiftung Wittekindshof. Durch den Zivildienst in einem Heim für geistig behinderte Kinder in Soest lernte der Jubilar die Arbeit in der Behindertenhilfe kennen. "Danach war für mich klar, dass ich in diesem Bereich weiter arbeiten möchte", sagt Wieland, der den Beruf des Technischen Zeichners erlernt und zunächst Maschinenbau studiert hat.

1979 tritt er seinen Dienst im Lazarusheim auf dem Wittekindshofer Gründungsgelände in Bad Oeynhausen-Volmerdingsen an, in dem Männer und Frauen mit geistiger und mehrfacher Behinderung leben, die zum Teil auf umfangreiche Pflege angewiesen sind oder zusätzlichen Unterstützungsbedarf aufgrund psychischen Erkrankungen haben. Ein Jahr später beginnt Wieland seine Ausbildung zum Krankenpfleger an der damaligen Krankenpflegeschule des Wittekindshofs. Erfolgreich absolviert er zudem die Ausbildung zum Diakon und wird 1985 eingesegnet und übernimmt eine Teamleitung im Lazarusheim, später im Haus Tabea. Seit 2017 verantwortet der Diakon als stellvertretende Geschäftsbereichsleitung gemeinsam mit Geschäftsbereichsleitung Wohnangebote für erwachsene Menschen mit Behinderung mit hohem Unterstützungs- und Pflegebedarf in den Wohnhäusern Bethanien, Simon, Tabea und Andreas sowie die Tagesstrukturierenden Angebote in Bethanien und dem Marthahaus auf dem Gründungsgelände.

"Ich schätze die Vielfältigkeit der Arbeit und mag es, mit Menschen zu arbeiten", sagt Wolfgang Wieland, der vier Kinder und ein Enkelkind hat. In seiner Freizeit liest er gerne, reist viel und besucht Museen sowie Kunstausstellungen.