Drei Fußballspieler auf dem Spielfeld, die alle versuchen, den Ball zu bekommen.
Die Fußballer der Schule Wittekindshof im Spiel gegen die befreundete Mannschaft des Johannes-Falk-Hauses.
Eine Gruppe junger Menschen, die Fußballtrikots tragen.
Mit neuen Trikots aufs Spielfeld: Die Fußballmannschaft der Schule Wittekindshof freut sich über die Zuwendung der Volksbank Bad Oeynhausen-Herford.

Neues Fußballturnier stärkt den Teamgeist

Schule Wittekindshof richtet Wiehen-Cup für befreundete Mannschaften aus

Bad Oeynhausen-Volmerdingsen (HP). Dass es in der Turnhalle der Diakonischen Stiftung Wittekindshof sportlich hoch her geht, ist schon von weitem zu hören: Spieler hechten über das Feld, Bälle und Kommandos fliegen, und oben auf den Rängen tobt ein begeistertes Publikum. Eines, das eigens für diesen Tag angereist ist, um die vier Mannschaften anzufeuern, die den sogenannten Wiehen-Cup austragen. Ein Turnier, das die Schule des Wittekindshofes erstmals ausgerichtet hat, um Mannschaften befreundeter Schulen gegeneinander antreten zu lassen.

Turnier-Teilnehmer und ihr gemeinsames Ziel

Neben dem Wittekindshof nehmen auch die Schule am Buschkamp aus Lübbecke, die Mindener Wichernschule und das Johannes-Falk-Haus aus Hiddenhausen am Wiehen-Cup teil. Gespielt wird mit fünf Spielern pro Team und nach dem Prinzip "Jeder gegen jeden", so dass am Ende das Torverhältnis über den Sieg entscheidet. Allen teilnehmenden Schulen ist gemein, dass sie die Förderung geistiger sowie körperlich-motorischer Entwicklung in den Fokus nehmen. Und genau da kommt der Sport ins Spiel. "Fußball ist ein verbindender Faktor, und zwar gleich in mehrfacher Hinsicht", betont Andreas Becker-Brandt, Leiter der Schule Wittekindshof. Natürlich gehe es auch darum, Ehrgeiz zu wecken, ein gemeinsames Ziel zu haben und sportliche Erfolge zu feiern. Aber eigentlich sei das Wesentliche beim Fußball doch der Mannschaftsaspekt und die Entwicklung eines Teamgeistes. Becker-Brandt: "Unsere Schüler lernen bei dieser Sportart, dass es in Ordnung ist, Fehler zu machen, dass man füreinander einsteht und einander stets ermutigen sollte."

Mannschaftsgefühl als größte Stärke

Was für eine Herausforderung das sein kann, zeigte sich bereits vorab beim Training. Die Schüler im Alter von 13 bis 20 Jahren treffen sich jeden Montag zu einer Fußball-AG. Lehrkraft Björn Niemeyer leitet das Training und übt mit den Spielern vor allem klassische Bewegungsabläufe wie die Ballannahme oder das Passen. "Das sind Übungen, die Koordination erfordern - etwas, das vielen unserer Schüler Schwierigkeiten bereitet", erklärt Niemeyer. Da die Fähigkeiten sehr unterschiedlich ausgeprägt seien, hätten es einige leichter und andere schwerer, sich auf dem Fußballfeld zu behaupten. Und wer nicht so könne, wie er wolle, der sei auch mal enttäuscht und reagiere ungehalten. Seine Aufgabe sei es, den Schülern immer wieder klar zu machen, dass es Regeln zu befolgen gebe, aber dass ihre größte Stärke sei, geschlossen als Mannschaft aufzutreten.

Neue Trikots für die Gastgeber

Dieses Gemeinschaftsgefühl soll künftig auch durch die neuen, einheitlichen Trikots gestärkt werden, die die Volksbank Bad Oeynhausen-Herford gespendet hat. Seinen ersten Einsatz hatte der neue gelb-blaue Sportdress jetzt beim Wiehen-Cup. Und zeigten prompt Wirkung: Zwar hieß der Sieger des Turniers am Ende Johannis-Falk-Haus. Doch auch die Kicker der Schule Wittekindshof hatten erfolgreich gekämpft und freuten sich über den verdienten zweiten Platz.