Würdevolle Begleitung am Lebensende Ethik-Komitee tagt erstmals beim Wittekindshof in Herne

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Ethische Fragen am Lebensende beschäftigen Fachleute und Gesellschaft gleichermaßen. Das ambulante Ethik-Komitee des Palliativnetzwerkes Herne/Castrop-Rauxel hat nun erstmals in den Räumlichkeiten des Wittekindshofer Kontakt- und Informationszentrums (KIZ) in Herne getagt. 

Matthias Jacobstroer, Regionalleitung der Region Rhein-Ruhr, begrüßte die anwesenden Mitglieder des Gremiums und gab Einblicke in die Arbeit der Stiftung. „Auch Menschen mit Beeinträchtigung haben das Recht auf eine würdevolle Begleitung am Lebensende. Die Vernetzung mit dem Palliativnetzwerk ist für uns deshalb von großer Bedeutung, denn sie stärkt unsere Fachkräfte und sichert eine gute Versorgung der Menschen, die wir unterstütze“, betont Matthias Jacobstroer. 

 

Im 2009 gegründeten Palliativnetzwerk arbeiten nach eigenen Angaben spezialisierte Mediziner*innen, Krankenhäuser, ambulante und stationäre Hospizeinrichtungen, Pflegeeinrichtungen, Apotheken sowie weitere Dienstleister Hand in Hand, um sterbenskranke Menschen und ihre Angehörigen bestmöglich zu begleiten. Auch der Wittekindshof ist als Partner aus der Eingliederungshilfe Teil dieses gemeinnützigen Vereins. 

Das 2018 gegründete ambulante Ethik-Komitee soll künftig regelmäßig im KIZ zusammenkommen. Das Komitee steht für ethische Fallgespräche zur Verfügung und berät Ärzt*innen, Pflegekräfte, Betreuende, Patient*innen und Angehörige in besonders herausfordernden Situationen. „Aktuell beschäftigt sich das Gremium intensiv mit dem Thema Ethikberatung bei Suizidwünschen und der Entwicklung von Standards für den Umgang mit Anfragen nach assistiertem Suizid“, berichtet Dörte Sauer, Pflegedienstleistung beim Wittekindshofs in Herne und Teil des Komitees.