Eine Frau massiert die Hand einer Frau nach den Regeln von Shiatsu.
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Hospizdienst Wittekindshof startet neuen Kurs

Der Wittekindshofer Hospizdienst begleitet Frauen und Männer bei schweren Erkrankungen und am Lebensende. Dazu gehören vor allem Männer und Frauen mit Behinderung. Ehrenamtliche schenken ihnen Zeit und erfüllen kleine Wünsche. Das kann noch einmal ein Einkaufsbummel im Werre Park oder eine Partie Mensch-ärgere-dich-nicht sein, aber auch stöbern in alten Fotoalben, miteinander erzählen und am Bett sitzen und die Hand halten, wenn die Kräfte nachlassen.

Einsamkeit vermeiden und Nähe spürbar werden lassen

„Oft geht es aber darum, Einsamkeit zu vermeiden und Nähe spürbar werden zu lassen“, erklärt Diakon Michael Lilienkamp, der Koordinator des Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienstes Wittekindshof. Er sucht weitere Ehrenamtliche und bietet ab Herbst einen neuen Befähigungs- und Ermutigungskurs zum Ehrenamt in der Hospizarbeit an. Er wird nach den Qualitätsvorgaben des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes durchgeführt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Ehrenamtliche in der Hospizarbeit

„Wer sich als Ehrenamtlicher in der Hospizarbeit engagieren möchte, muss keine Fachausbildung mitbringen, aber die Bereitschaft sich mit den Themen Sterben, Tod, Trauer und Verlust auseinander zu setzen und eigene Erfahrungen einzubringen und zu reflektieren. Wir suche Ehrenamtliche, die zusammen mit anderen eine eigene hospizliche Haltung entwickeln wollen, die in achtsame und respektvolle Begegnungen mit Menschen am Lebensende und ihren Angehörigen mündet“, erklärt Lilienkamp, der in der Hospizarbeit mit jungen Erwachsenen ebenso wie mit Rentnerinnen und Rentnern arbeitet.

Für weitere Informationen und ein Vorgespräch steht Michael Lilienkamp zur Verfügung unter Telefonnummer: (05734) 61-14 17 oder hospizdienst@wittekindshof.de. Anmeldungen für den neuen Kurs für Ehrenamtliche in der Hospizarbeit sind bis Anfang September möglich.