Ehepaar Herse zeigt das Gefängnis für Donald Trump, das sie im Designworkshop entwickelt haben.
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Ausstellung im Marta Herford: „Grenzen und Gewalt“

Ergebnisse und Dokumentationen des "Design-Projektes: Als wären wir zum Spaß hier - Grenzen und Gewalt" sind in einer Ausstellung im Marta Herford, Museum für Kunst, Architektur und Design (Goebenstraße 2–10, 32052 Herford) zu sehen. Das Design-Projekt haben die Diakonische Stiftung Wittekindshof, die Justizvollzugsanstalt (JVA) Herford und das Marta Herford in den Jahren 2017 und 2018 durchgeführt. In vier Workshops haben sich Menschen mit Behinderung und Inhaftierte angeleitet von der Berliner Künstlerin Ingrid Hora und dem Stuttgarter Künstler Matthias Megyeri kreativ mit Grenzen und Gewalt auseinandergesetzt.

Das Design-Projekt knüpft an an die Ausstellung „Brutal schön - Gewalt und Gegenwartsdesign" an, die das Marta Herford Anfang 2016 gezeigt hat. Matthias Megyeri hatte die Szenografie, das Konzept für das Ausstellungsdesign, entwickelt, mit dem die einzelnen Exponate präsentiert wurden. Der offizielle Titel: „Design-Projekt: Als wären wir zum Spaß hier - Grenzen und Gewalt“ ist eine Anspielung auf die wissenschaftliche Aufarbeitung der Wittekindshofer Geschichte, die unter dem Titel „Als wären wir zur Strafe hier. Gewalt gegen Menschen mit geistiger Behinderung in den 1950er und 1960er Jahren“ erschienen ist.

Die Ausstellung wird am Dienstag, 11. Dezember, um 19 Uhr, im Marta-Forum eröffnet und ist bis zum 16. Januar zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsort

Marta Herford, Goebenstraße 2–10, 32052 Herford,