Zwei Frauen sitzen über ein Prospekt gebeugt an einem Tisch und unterhalten sich.
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Zentraler Sozialdienst berät und unterstützt

Der Zentrale Sozialdienst des Wittekindshofes nimmt in Ostwestfalen, im Münsterland und dem Ruhrgebiet seine Arbeit auf. Er fungiert als Antwort auf die Veränderungen durch das sogenannte Bundesteilhabegesetz (BTHG), das für Menschen mit Behinderung eine stärkere Teilhabe und Selbstbestimmung vorsieht, und das bis 2023 stufenweise in Kraft tritt. Weil dieses Gesetz mit vielen, zum Teil sehr komplexen Veränderungen einhergeht, will der Zentrale Sozialdienst Menschen mit Behinderung eine Anlaufstelle bieten, sie beraten und unterstützen. In Gronau ist er Anfang 2019 gestartet. In den Kreisen Herford und Minden-Lübbecke, aber auch in Herne und Hamm beginnt die Arbeit im Juli 2019.

Umfassende Unterstützung

Die Mitarbeitenden des Zentralen Sozialdienstes sind für die fachliche Begleitung von Menschen mit Behinderung ausgebildet. Diese sollen auch zukünftig die Unterstützung bekommen, die sie sich wünschen und die ihnen zusteht. Deshalb hilft und berät der Zentrale Sozialdienst beim Stellen von Anträgen, begleitet, wenn es darum geht, den individuellen Unterstützungsbedarf zu ermitteln, und steht bis zu einem Vertragsabschluss, aber auch bei Stellungnahmen oder Widersprüchen zur Seite. Zusammengefasst werden diese Maßnahmen unter dem Begriff "Gesamtplanverfahren".

Experten arbeiten Hand in Hand

Der neue Zentraldienst wird mit Spezialisten aus den Bereichen Wohnen, Arbeit und Gesundheit eng zusammenarbeiten, um eine Beratung wie aus einer Hand zu ermöglichen. Für Spezialthemen wie zum Beispiel das Prader-Willi-Syndrom (PWS), Heilpädagogische Intensivbetreuung (HPI), Autismus-Spektrum-Störung (ASS) oder Pflege sind weitere Ansprechpartner involviert. Menschen, die die Angebote des Wittekindshofes nutzen, können auch bei komplexeren Folge- und Verlängerungsanträgen unterstützt werden. Der Zentrale Sozialdienst koordiniert die Anfragen und gibt sie an die zuständigen Mitarbeitenden vor Ort weiter.

Kontakt vor Ort

Die allgemeine Email-Adresse für alle Anfragen lautet zentralersozialdienstDYXV KEJIwittekindshofCZYW LFKJde. Eine zentrale Telefonhotline wird zeitnah eingerichtet.

Ansprechpartner für die Kreise Herford und Minden-Lübbecke sowie Hamm und Herne

Bernd Samson
Langenhagen 38,
32549 Bad Oeynhausen
Telefon: (0 57 34) 61 25 00

Ansprechpartner für Gronau und Ahaus

Frank Möller
Landgrafenstraße 21,
48599 Gronau
Telefon: (0 25 62) 91 61 14