Ein Mann mit einem roten Schwein aus Pappmachee vor dem Wohnhaus Clarenstraße in Herford.
Eine Frau sitzt auf ihrem Bett und unterhält sich mit einem Mitarbeiter.
Drei Frauen spielen Karten an einem großen Tisch mit roter Sitzbank.
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Wohnen und Tagesstruktur in Herford

Im Mai sind die ersten Frauen und Männer mit psychischer Beeinträchtigung in das neue Wittekindshofer Wohnhaus in der Clarenstraße wenige Schritte von der Herforder Fußgängerzone entfernt eingezogen. Schon nach kurzer Zeit waren alle 24 Einzelzimmer und Einzelappartements vergeben. Die erste Bewohnerin wird in wenigen Tag wieder ausziehen. Sie hat sich soweit stabilisiert, dass sie wieder in einer eigenen Wohnung mit ambulanter Unterstützung leben kann. Für andere ist der Neubau eine Perspektive für einen längeren Zeitraum und eine Alternative zur „Drehtürpsychiatrie“, bei der sich in kurzen Zeitabständen ein Klinikaufenthalt an den anderen gereiht hat.

Das freiwerdende Zimmer ist schon wieder vergeben. Die Warteliste für das Wohnhaus ist sehr lang. Freie Plätze gibt es nur bei den angeschlossenen Tagesstrukturierenden Angeboten (TSA), die in einem separaten Nachbargebäude direkt an der Clarenstraße stattfinden. Teilnehmen können Männer und Frauen aus Herford und Umgebung, die aufgrund ihrer psychischen  Erkrankung keinen Arbeitsplatz haben. „Wir haben viele Möglichkeiten mit Werkraum, Nähmaschine, Küche, Mehrzweckraum und eigener Terrasse“, berichtet Claudia Küster-Kisro. Sie entwickelt zusammen mit ihren TSA-Kolleginnen und Kollegen ein individuelles Förderangebot, um vorhandene Fähigkeiten zu erhalten oder auszuweiten auch mit der Perspektive wieder einer regelmäßigen Arbeit nachzugehen oder erstmalig einen Arbeitsplatz anzutreten.

Kontakt: Maik Brands, Telefon: (05221) 928 40-10 oder maik.brandsDYXV KEJIwittekindshofCZYW LFKJde