Leitungen der Stiftung Neinstedt und der Diakonischen Stiftung Wittekindshofs stehen als Gruppe auf dem Dorfplatz in Volmerdingsen.
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Stiftung Neinstedt besucht Wittekindshof

Seit vielen Jahrzehnten besteht eine freundschaftliche Partnerschaft zwischen der Evangelischen Stiftung Neinstedt und der Diakonischen Stiftung Wittekindshof, die vor einigen Jahren mit einem Kooperationsvertrag gefestigt wurde. Nun haben sich Führungskräfte der beiden Stiftungen aus den Bereichen Wohnen und Arbeit zu einem kollegialen Austausch in Bad Oeynhausen-Volmerdingsen getroffen.

Voneinander profitieren

"Unser Ziel ist es, voneinander zu lernen und von den Erfahrungen des jeweils anderen zu profitieren", erklärt Diakon André Weber, der für die Wittekindshofer Angebote im Ruhrgebiet verantwortlich ist. Sechs Mitarbeitende des Leitungskreises Pädagogik der Evangelischen Stiftung Neinstedt unter Leitung des pädagogischen Vorstands Hans Jaekel machten sich mit einer Reihe von Fragen auf den Weg vom Harz nach Ostwestfalen. André Weber, Elke Ruthenkolk, Ressortleiterin für Arbeit und Gesundheit, sowie die Geschäftsbereichsleitung Bernd Wlotkowski und sein Stellvertreter Stefan Miegel, die für die Wittekindshofer Werkstätten und Betriebe in den Kreisen Minden-Lübbecke und Herford verantwortlich sind, sowie Caroline Stephan, Fachstab für Wohnangebote in Minden und Bad Oeynhausen, nahmen die Gäste in Empfang und gaben einen Einblick in die konzeptionelle Arbeit des Wittekindshofes.

Wittekindshof stellt sich vor

Die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) in den Stiftungen unter jeweils anderen landestypischen Rahmenbedingungen spielte dabei ebenso eine Rolle wie die persönlichen Lebens- und Berufswege der Teilnehmenden. Die Vorstellung des Leitbildprozesses als Grundlage des sich verändernden Wittekindhofes überzeugte die Neinstedter Gäste. Aber auch die Arbeit des Integrationsunternehmens der Zentralküche und die Anstrengungen der vergangenen 15 Jahre, ambulante, sozialraumorientierte Wohnangebote für Menschen mit Behinderung aktuell in 16 Städten mit über 100 Standorten in Nordrhein-Westfalen zu schaffen, stießen auf großes Interesse.

"Ein Gegenbesuch ist bereits vereinbart", berichtet André Weber. Zudem werde nun überlegt, in welchen Bereichen Hospitationen innerhalb der beiden Stiftungen möglich sind, um die Kooperation weiter auszubauen.