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Spaßiger und sportlicher Tag

"Es ist jedes Mal ein ganz besonderer Tag für uns alle", sagt Karin Grüttner von den Therapeutischen Diensten des Wittekindshofes. Sie hat gemeinsam mit Kollegen die mehr als 60 Männer und Frauen, die Angebote des Wittekindshofes wahrnehmen, zum inklusiven Sportfest Bethel athletics nach Bielefeld begleitet. "Es war ein toller Tag. Wir hatten viel Spaß. Schön ist, dass das Fest nicht nur für junge Menschen ist, sondern auch ältere Damen und Herren teilnehmen können", sagt Grüttner. 

Gemeinsame Anreise nach Bielefeld

Früh morgens startete der Bus, mit dem alle Teilnehmer nach Bielefel reisten, in Rahden. Nach und nach wurden die Sportler aus den Kreisen Minden-Lübbecke und Herford eingesammelt. Ausgestattet mit T-Shirt uns Baseball-Kappen des Sportvereins (SV) DSW vertraten sie die Diakonische Stiftung Wittekindshof. In Bielefeld auf dem Sportplatz Gadderbaum angekommen, mussten sich die Athleten direkt anmelden. Zur Eröffnung der Spiele wurde wie bei den Olypischen Spielen ein Feuer entzündet: "Ein tolles Erlebnis für alle von uns", berichtet Karin Grüttner.

Sportfest für jede Altersklasse

Dann begannen nach dem gemeinsamen Aufwärmen die ersten Wettkämpfe. Die Wittekindshofer Sportler waren besonders in den Disziplinen Schwimmen, Leichtathletik (mit Weitwurf, Weitsprung und Laufen), Tischtennis und Boule aktiv. Aber auch die wettbewerbsfreien Angebote wurden gerne genutzt. "Wir hatten zwei Renter im Team. Für sie war das Angebot ideal. Sie waren mittendrin dabei", sagt Grüttner, die sich freut, dass alle Altersklassen am Sportfest teilhaben konnten. Bei den wettbewerbsfreien Angeboten konnten sich die Teilnehmer anmelden und erhielten einen Laufkarte. Dann mussten etliche Stationen mit Geschicklichkeitsspielen angelaufen werden. Aber auch Sportler, deren Wettbewerb bereits abgeschlossen war, nahmen gerne an den Spielen teil. 

Medaillen für alle

Vordere Plätze haben die Wittekindshofer Sportler in diesem Jahr leider nicht erreicht. "Sonst waren wir beim Boule immer vorne dabei, das hat dieses Mal leider nicht geklappt. Aber wir hatten viel Spaß und darum ging es. Der sportliche Erfolg stand nicht im Vordergrund", sagt Karin Grüttner. Auch wenn kein erster Platz erlangt wurde, erhielten alle Teilnehmer eine Bronze-Medaille für ihre sportliche Leistung. Auch die erfolgreichen Teilnehmer des wettbewerbsfreien Angebots. Erschöpft aber stolz kamen die Sportler am Abend wieder in ihren Wohnbereichen an. Es war ein aufregender Tag mit vielen schönen Begegnungen, sind sich alle einig.