Mitarbeiter Jörg Prätorius lenkt und fährt das Rollstuhlrad, in dem Wolfgang Holzheuer sitzt.
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Rollstuhlfahrrad eröffnet neue Möglichkeiten

Wolfgang Holzheuer sitzt auf dem vorderen Sitz seines Rollstuhlfahrrads lässt sich den Herbstwind ins Gesicht pusten. Er hat eine Sehbehinderung und Schwierigkeiten beim Laufen, doch mit dem neuen Fahrrad, kann er nun endlich Spazierfahrten durch Volmerdingsen unternehmen.

Gemeinsam mit dem Wittekindshofer Mitarbeitenden Jörg Prätorius, der kräftig in die Pedalen tritt. Anstrengend sei das Radfahren aber nicht, versichert er und deutet auf den Elektromotor des Spezialrades.

Umwelt wird erlebbarer

Der schafft die Steigungen am Fuße des Wiehengebirges problemlos. "Es fährt wie eine Auto", freut sich Holzheuer. Der 61-Jährige sieht zwar nicht, wo Prätorius mit dem Rollstuhlfahrrad entlang fährt, aber er spürt den Wind im Gesicht, hört, wie die Reifen über den Asphalt sausen, und merkt, wenn Prätorius das Tempo anzieht. Holzheuer liebt die Geschwindigkeit.

"Das Rad macht die Umwelt für ihn noch einmal anders erlebbar", sagt Prätorius. "Wolfgang kann sich vorne bequem und sicher in den Rollstuhl setzen, ohne Angst haben zu müssen, versehentlich in die Speichen zu fassen und sich zu verletzen. Die beiden Vorderräder sind verkleidet."

Mehr lesen Sie in der Pressemitteilung "Das ist wie Autofahren".