Ein Portrait der Mitarbeiterin Angela Röhrig.
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"Die Arbeit ist vielfältig"

Angela Röhrig ist seit 25 Jahren in der Diakonischen Stiftung Wittekindshof tätig. Die gelernte Damenschneiderin trat 1995 ihren Dienst als Hauswirtschaftskraft im Schülerdorf auf dem Gründungsgelände in Volmerdingsen an. Vier Jahre später wechselte die Jubilarin in den Erwachsenenbereich und war als Schneiderin im Haus Bethanien tätig.

"Ich gehe jeden Tag gerne zur Arbeit", sagt die 64-jährige Bad Oeynhausenerin, die ihren Tag üblicherweise mit dem Prüfen ihrer E-Mails beginnt: Wo wird eine Sonder-Reinigung benötigt? Welche Wohngruppe benötigt einen neuen Pürierstab? Röhrig und ihre beiden Kolleginnen sind so etwas wie die "guten Seelen" des Geschäftsbereichs, in dem über 250 Frauen und Männer mit Behinderung leben, denen größtmögliche Teilhabe ermöglicht wird. Auch in der Freizeit. Da kommen die Jubilarin und ihr Team ebenfalls ins Spiel: Sie organisieren Grillfeste, Weihnachtsfeiern, Karnevalspartys oder das jährliche Weinfest.

"In Zeiten von Corona gibt es diese Feiern natürlich nicht. Aber wir versuchen durch andere Aktionen den Alltag abwechslungsreich zu gestalten", betont Röhrig. So wurden an unterschiedlichen Aktionstagen 900 Pickert gebacken, 260 Eisbecher ausgegeben oder für alle gegrillt. Das Bedarf viel Vorbereitung und Planung. Die übernimmt Angela Röhrig. "Die Arbeit ist vielfältig und mir macht es Spaß, etwas zu organisieren, was den Bewohnerinnen und Bewohnern eine Freude macht", sagt die Jubilarin, die seit 45 Jahren verheiratet ist, zwei Töchter sowie vier Enkelkinder hat.