Ein kliener Junge ist eine Schräge hochgerobbt, um zu den Kastanien zu kommen.
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Paul gibt alles

Paul ist neugierig und will die Welt entdecken. Wenn er etwas Interessantes sieht, setzt der Dreijährige alle Hebel in Bewegung, um hinzukommen. Laufen kann er noch nicht, aber robben. Er ist viel zu früh in der 28. Schwangerschaftswoche geboren und hat sich ins Leben gekämpft. Pauls rechte Körperseite ist etwas schwächer als die linke. Aber er gibt nicht auf und will trotzdem vorwärtskommen - auch die schräge Rampe hoch, die Hildegard Schwede in der Frühförder- und Beratungsstelle im Familienzentrum Wittekindshof Scheelenkamp in Ahaus für ihn aufgebaut hat. Die Erzieherin begleitet Paul und berät seine Eltern seit gut zweieinhalb Jahren.

Förderung des Kindes und Beratung der Eltern

Die Förderung geschieht spielerisch, soll Spaß machen und Erfolgserlebnisse ermöglichen. Für Paul hat Hildegard Schwede die schräge Rampe vor eine Kiste mit Kastanien gestellt. In einem kleinen grünen Körbchen zeigt sie ihm einige Kastanien und hat damit seine Neugierde geweckt. So schnell wie möglich robbt er nach oben, greift die Kastanien und wirft sie mit Begeisterung in die große Holzkiste. Später sitzt Paul selbst in der Holzkiste. Der niedrige Rand gibt ihm Stabilität beim Sitzen: „Das Sitzen klappt immer besser“, freut sich Antje Heinker-Siebels, die mit ihrem Sohn auch im Alltag Spiel und Förderung verbindet und dafür viele Anregungen durch die Frühförderung erhalten hat.

Mehr über die Frühförderung im Kreis Borken lesen Sie in der Pressemitteilung: "Paul ist ein Kämpfer und gibt alles".

Kontakt

Frühförder- und Beratungsstelle Wittekindshof
Eva-Maria Beckmann
Telefon: (02561) 695 64 42
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