Fünf Frauen mit Tafeln zur Leichten Sprache und dem Plakat für den Fachtag.
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Nominiert für Inklusionspreis NRW

Das Wittekindshofer Büro für Leichte Sprache und Unterstützte Kommunikation ist für den Inklusionspreis des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) nominiert. Um den Inklusionspreis haben sich insgesamt 203 Projekte und Initiativen beworben. Er wird am 6. Juli durch Sozialminister Karl-Josef Laumann in Münster verliehen. Das Wittekindshofer Büro für Leichte Sprache und Unterstützte Kommunikation hat zusammen mit 23 weiteren Nominierten die Endrunde erreicht.

Büro für Leichte Sprache für Fachpreis nominiert

Der Inklusionspreis NRW ist mit 27.000 Euro dotiert. Der Hauptpreis "Arbeit und Qualifizierung" wird an die drei Erstplatzierten verliehen. Zusätzlich gibt es drei Fachpreise und den Sonderpreis "Heimat ohne Hindernisse". Das Wittekindshofer Büro für Leichte Sprache und Unterstützte Kommunikation hat die Endrunde für den Fachpreis "Barrieren abbauen - Zugänge schaffen" erreicht, der mit 3.000 Euro dotiert ist. Für diesen Fachpreis nominiert sind auch die inklusiven Hausgemeinschaft Calluna aus Oer-Erkenschwick (Kreis Recklinghausen) und der inklusive Kulturführer für das Münsterland aus Reken.

Sensibilsieren für Kommnunkationsbariernen

Das Büro für Leichte Sprache Wittekindshof bildet Prüfleserinnen und Prüfleser aus, bietet inklusive Fortbildungen und Vorträge zur Leichten Sprache an, überträgt und prüft Texte in Leichter Sprache und sensibilisiert durch öffentliche Veranstaltungen und Aktionen über Kommunikationsbarrieren im Alltag. Darüber hinaus beraten ausgebildete Experten für Unterstützte Kommunikation über den Einsatz von Kommunikationshilfen angefangen von Piktogrammen und Bilder, über Gebärden und einfachen Sprachausgabegeräten bis hin zu komplexen Sprachcomputern.