Eine Außenaufnahme des Wohnhauses Arnoldstraße in Ahaus.
Eine junge Frau im Rollstuhl blickt aus dem tiefeingelassenem Fenster.
Einblick in einen großen Raum mit bodentiefen Fenstern und gutem Ausblick.
Ein Mann liest ein Buch an einem Tisch.
Zwei Mitarbeiterinnen und eine Dame bemalen die Kanten eines Bildes.
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Neues Wohnhaus in Ahaus bezogen

Knapp eineinhalb Jahre nach Baubeginn haben die ersten Frauen und Männer mit Behinderung das neue Wittekindshofer Wohnhaus an der Arnoldstraße in Ahaus bezogen. Auf dem Gelände des ehemaligen Hallenbades ist ein zweigeschossiges Gebäude nach den Plänen des Architekturbüros Tenhündfeld entstanden.

Zusätzlich gibt es ein eingeschossiges Nebengebäude für Tagesstrukturierende Angebote, das zusammen mit dem Wohnhaus einen Innenhof bildet und ebenso wie die beide Neubauten viel Bewegungsfreiheit für Menschen mit Rollstühlen und Rollatoren bietet. Derzeit sind zwölf von 20 Plätzen in den TSA belegt. "Wir haben einige Menschen, die bislang die TSA in Gronau genutzt haben und nun hier nach Ahaus kommen, hinzu kommen Bewohner und Bewohnerinnen des neuen Wohnhauses hier an der Arnoldstraße und Externe, für die wir offen sind. Noch haben wir Kapazitäten", sagt Mitarbeiterin Sabrina Frankemölle.

"In das Wohnhaus sind ebenso Menschen mit hohem pflegerischem und heilpädagogischem Unterstützungsbedarf eingezogen, wie Frauen und Männer, die ihre Selbstständigkeit weiter trainieren möchten, um später in eine eigene Wohnung umzuziehen", erklärt Bereichsleiterin Anna Berchem. Für 24 Frauen und Männer gibt es ein Einzelzimmer mit eigenem Bad, sie leben aufgeteilt in vier Wohngruppen zu je sechs Personen. Neben den Einzelzimmern besitzen die Wohngruppen jeweils ein Wohn-Esszimmer, eine Küche sowie eine Terrasse oder eigenem Balkon.

 Ein Highlight ist das große Panorama-Zimmer im ersten Stock, das Richtung Wessumer Straße ausgerichtet ist. "Der Raum dient als zusätzlicher Gemeinschaftsraum für besondere Aktionen wie Kino-Abende, kreative Angebote oder auch gemeinsame Nachmittage bei Kaffee und Kuchen mit benachbarten Einrichtungen", berichtet Berchem.

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