Eine Gruppe von Menschen steht um einen Küchenblock herum, zwei von ihnen halten einen Defibrillator hoch.
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Neuer Defibrillator für die Turnhalle

Die Kreise Minden-Lübbecke und Herford sollen "herzsicherer" werden, das ist ein Anligen der Stiftung der Volksbank Bad Oeynhausen-Herford. Um diesem Ziel ein Stück näher zu kommen, hat die Stiftung jetzt Defibrillatoren an drei soziale Institutionen in Bad Oeynhausen verschenkt. Auch die Therapeutischen Dienste des Wittekindshofes dürfen sich über solch einen automatischen elektronischen Defibrillator (AED) freuen. Er wird im Eingangsbereich der Turnhalle angebracht und ist damit der dritte seine Art auf dem Gründungsgelände in Bad Oeynhausen-Volmerdingsen.

Kreislauf-Zusammenbrüche nicht selten

Fabian Hülsmann vom Wittekindshofer Sportbüro ist erleichtert darüber, dass jetzt auch in der Turnhalle ein AED zur Verfügung steht, weil dort tagtäglich zahlreiche Veranstaltungen stattfinden. Gerade im Breitensport sind Fälle von Kreislauf-Zusammenbrüchen nicht selten. Hinzu kommt, dass Menschen mit körperlichen Einschränkungen weitere Risikofaktoren mitbringen. "Es war dringend notwendig, hier ein solches Gerät zur Verfügung zu haben", davon ist der Leiter des Bereiches Sport und Rehasport im Wittekindshof überzeugt und wie dabei von Katharina Säger, der neuen Leiterin der Therapeutischen Dienste unterstützt.

Mitarbeitende werden geschult

Damit AEDs im Notfall auch korrekt zum Einsatz kommen und Leben retten können, sollen Mitarbeitende des Wittekindshofes entsprechend geschult werden. Mithilfe der Geräte müssen sie Zeit überbrücken, die Rettungskräfte benötigen, um den Einsatzort zu erreichen.  Zusätzlich soll es einen sogenannten Medical Action Plan geben, der die Abläufe während eines Notfalls regelt und erklärt, welche Voraussetzungen es dafür braucht. Neben einem sofortigen Einsatz des AED führt dieser Plan zum Beispiel auch die Kontaktierung des Rettungsdienstes und die ungehinderte Anfahrt des Rettungsfahrzeugs auf.