Zwei Hände halten ein Herz hoch
  • Meldung

Gemeinsam durch die Corona-Krise

Wir möchten Danke sagen! Danke an alle Mitarbeitenden, die sich jeden Tag bei ihrer Arbeit mit Menschen mit Behinderung einsetzen. In diesen Tagen noch einmal mehr, als ohnehin schon.
An dieser Stelle finden Sie in der nächsten Zeit Mut machende Geschichten über Mitarbeitende, die zur Zeit in anderen Arbeitsbereichen tätig sind und ein großes Maß an Flexibilität zeigen, außerdem aktuelle Informationen und Mitteilungen.

Wie sich der Arbeitsalltag von Katrin Thielking, Mitarbeiterin des Büros für Leichte Sprache, verändert hat, lesen Sie in der Meldung "Katrin Thielking tauscht Büro gegen Pflege".

Vorstandspfarrer Dr. Dierk Starnitzke wünscht den Menschen Geduld in dieser schwierigen Zeit:

Geduld!

Im Moment wird uns allen einiges abverlangt. Täglich neue Hiobsbotschaften von steigenden Infektionszahlen und Todesfällen. Fast stündlich neue Erlasse der zuständigen Behörden. Nun noch eine strikte Verminderung von persönlichen Kontakten. Viele fragen sich, wo das noch hingeht. Wie und wo kann man in dieser bedrückenden Situation Orientierung finden?

Mir fällt dazu eine biblische Geschichte ein: der Auszug Israels aus Ägypten, wie er im 2. bis 5. Buch Mose beschrieben ist. Da mussten die Israeliten auf dem Weg in das gelobte Land nach der Erzählung 40 Jahre durch die Wüste ziehen. Entbehrungen, Verzicht und ein hartes Leben mussten sie aushalten. Mehrfach fingen sie an zu murren und wollten und konnten nicht mehr. Am Ende aber erreichten sie ihr Ziel und fanden dort, von Gott in all den Jahren behütet, eine neue blühende Heimat.

Solche Geschichten können uns vielleicht helfen, uns in Geduld zu üben. Die Coronakrise wird uns Wochen und Monate einiges abverlangen. Aber am Ende wird auch bei uns das Leben in Gemeinschaft wiederkehren. Wir werden es dann doppelt genießen und vielleicht sogar als Gottesgeschenk feiern können - und dabei hoffentlich möglichst wenige Tote beklagen müssen.

Ich wünsche Ihnen allen die Geduld, diese schlimmen Monate durchzuhalten. Ich danke von Herzen allen Mitarbeitenden unserer Stiftung, wenn sie jetzt ganz besonders ihre Arbeitskraft und Lebenszeit für Menschen mit Behinderung einsetzen, damit wir diese schwere Zeit gemeinsam überstehen können.

Ihr Pfarrer Prof. Dr. Dierk Starnitzke
Theologischer Vorstand