Mann arbeitet konzentriert mit Schraubendreher.
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Neue Werkstatt in Espelkamp geplant

Der Wittekindshof plant, Teile des Grundstücks der ehemaligen Firma Ringbuchtechnik Krause an der Beuthener Straße von der Stadt Espelkamp zu kaufen. Dort soll eine neue Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) entstehen. "Derzeit müssen noch einige Formalitäten geklärt werden. Aber sobald das geregelt ist, wollen wir den Vertrag unterzeichnen", sagt Bernd Wlotkowski, zuständiger Geschäftsbereichsleiter der Wittekindshofer Werkstätten.

Die neue Werkstatt für Menschen mit Behinderung wird zukünftig als Ersatzbau für die Betriebsstätte in Benkhausen dienen. "Wir stoßen in der Betriebsstätte Benkhausen jedoch an Grenzen, sowohl was die Größe der Werkstatt, als auch was die Ausstattung betrifft", sagt Reiner Breder, der als Wittekindshofer Ressortleiter für den Bereich Arbeit, Bildung und Gesundheit verantwortlich ist. In der neuen Betriebsstätte an der Beuthener Straße sollen nach jetzigem Stand auf mehr als 3000 Quadratmetern 140 Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung entstehen. "Wir planen einen eingeschossigen Bau, der mehr Platz für Rückzugsmöglichkeiten und kleinere Gruppenräume bietet, um Frauen und Männern, die auf ein ruhiges Arbeitsumfeld angewiesen sind, dies zu bieten. Die Produktionsräume werden den aktuellen Anforderungen entsprechen. Auch wollen wir mehr Lagermöglichkeiten schaffen", ergänzt Wlotkowski.

Einen weiteren Vorteil des Grundstücks an der Beuthener Straße stellt die Lage dar. Die Wittekindshofer Wohnhäuser am Glatzer Garten und Hirschberger Weg liegen in der Nähe und die Betriebsstätte wäre einfach mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichbar. "So können wir Menschen, die unsere Wohnangebote nutzen, auch einen attraktiven Arbeitsplatz bieten. Aber auch externe Interessenten könnten die WfbM gut erreichen", betont Geschäftsbereichsleiter Bernd Wlotkowski.