Mit einem Kran werden die Wände der neuen Kita an ihren Platz gesteuert.
Ein Mann beobachtet, wie eine Wand an ihren Platz rangiert wird.
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Kommt eine Kita geflogen

Es tut sich was auf der Baustelle für die neue Kita Sternschnuppe in Volmerdingsen. Die ersten Wände der neuen Kindertagesstätte stehen bereits. Mit einem Kran wurden die Bauelemente auf das Gelände der ehemaligen Korbflechterei gehoben.

Ein Schauspiel, das auch den einen oder anderen Zuschauer anzieht. "Ich bin seit heute Morgen da", sagt Günther Dodenhoeft, der auf dem Gründungsgelände der Diakonischen Stiftung lebt. Aufmerksam beobachtet er, wie Lastwagen an- und abfahren, Wand um Wand an die richtige Position gesetzt wird und die Handwerker die Bauteile montieren.

Vorgefertigte Wandtafeln

"In den kommenden zwei bis drei Wochen wird der Rohbau stehen, dann geht es mit dem Innenbau weiter", sagt der Wittekindshofer Architekt und Projektleiter Jörg M. Henke zum anvisierten Zeitplan. Bei den Wänden handele es sich um vorgefertigte Wandtafeln im Holzrahmenbau.

"Die Holzbauweise in Verbindung mit einer Dachbegrünung und großen Dachüberständen zum Süden sorgt für ein gutes Raumklima und ist auch aus ökologischer Sicht und im Sinne der Nachhaltigkeit eine bewusste Entscheidung", erklärt Henke.

Mehr Bewegungsfreiheit

Im Oktober war der Grundstein für die neue Kita gelegt worden, die als Ersatzbau für das bestehende Gebäude entsteht. Die neue Sternschnuppe wird ebenso über drei Gruppen verfügen wie der Altbau. Nur sind diese nun weitaus größer mit mehr Bewegungsflächen.

"Die Kita soll ein offenes Haus sein, in dem verschiedenste Menschen zusammen finden können. Eine Insel der Akzeptanz, die in die Gesellschaft hinein ausstrahlt. Wo man sich ihnen zuwendet und ihnen das zukommen lässt, was Kinder eben brauchen: Aufmerksamkeit, Unterstützung und vor allem bedingungslose Annahme", sagte der Wittekindshofer Vorstandssprecher Pfarrer Professor Dr. Dierk Starnitzke während der Grundsteinlegung.