Ein Mann und eine Frau halten Urkunden in der Hand.
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Integrationspreis für Stadtteilfest

Das Stadtteilfest im Gronauer Westen war im vergangenen September ein großer Erfolg, das war den Organisatoren und Besuchern schnell klar. Nun wurde es mit dem Integrationspreis "Gronau verbindet" ausgezeichnet. Der Integrationsausschuss der Stadt Gronau hatte sich unter drei Bewerbern für das Fest, das von mehr als 20 Vereinen und Institutionen ausgetragen wird, entschieden. Im Wittekindshof Gronau und dem städtischen Kinder- und Jugendzentrum "Luise" liefen die Fäden für die Organisation des Festes zusammen.

Bürgermeisterin verleiht Preis

Die Gronauer Bürgermeisterin, Sonja Jürgens, überreichte nun die Auszeichnung stellvertretend für alle Vereine und Institutionen den Integrationspreis an Michael Bleiber, Geschäftsbereichsleiter der Wittekindshofer Werkstätten Gronau, und Ella Buresch, Aufnahmekoordinatorin. Nicht nur eine Urkunde erhielten die Organisatoren, auch eine Plakette, überreichte sie. "Die Plakette werden wir an der Wittekindshofer Werkstatt in Gronau aufhängen", berichtet Ella Buresch. Auf dem Gelände der Werkstatt am Schürblick 2-4 fand das Fest im vergangenen Jahr statt. Zahlreiche Stände mit Mitmach-Aktionen, ein Bühnenprogramm, Gastronomie und Informationsstände prägten das Bild des Stadtteilfestes.

Integratives und Inklusives Fest

Die Gronauer Vereine und Institutionen richteten das Fest mit Angeboten für Menschen jeden Alters, mit und ohne Behinderung und unterschiedlicher Herkunft und Muttersprachen an. Ein gemeinsames Friedensgebet für alle Völker bot den Auftakt des Festes. Vier muslimische und christliche Geistliche kamen dazu zusammen. Auch die Preisverleihung wurde erneute von den ausrichtenden Vereinen und Institutionen sichtbar geprägt: Karnevalsverein, Posaunenchor, eine türkische Tanzgruppe und nicht zuletzt ein pakistanisches Buffet zeigten den vielfältigen Charakter des Gronauer Westens.