Klaus Jurczewski hält lächelnd einen Präsentkorb in den Händen.
  • Meldung

Goldenes Kronenkreuz für 40 Jahre Dienst

"Da war viel Aufbruchsstimmung. Das hat Spaß gemacht", blickt Klaus Jurczewski auf die vergangenen 40 Jahre zurück. Seit 1980 ist der Jubilar für die Diakonische Stiftung tätig. Und dafür ist der Diakon nun mit dem Goldenen Kronenkreuz ausgezeichnet worden, das ihm Ressortleiter Reiner Breder überreichte.

Mehrere Jahre war Jurczewski in Bad Oeynhausen tätig, absolvierte eine Erzieher- und Diakonenausbildung, ehe er kurz vor seinem Abschluss in seine Geburtsstadt Gronau zurückkehrte und später berufsbegleitend Sozialpädagogik in Enschede studierte. Als Geschäftsbereichsleiter ist er heute für die Annaheime und weitere Wittekindshofer Wohnangebote verantwortlich, die knapp 200 Frauen und Männer mit Behinderung in Gronau nutzen.

"Wir haben für die einen so viel Privatsphäre, Individualität und Geborgenheit wie möglich geschaffen. Mit anderen haben wir den Umzug in die eigene Wohnung und in ein möglichst selbständiges Leben mit passender Unterstützung vorbereitet", erinnert sich Jurczewski, der früher mit seiner Ehefrau als Hauselternpaar für das Elisabethheim verantwortlich war. Dort haben auch relativ selbständige Menschen gewohnt, die noch im Seniorenalter den Schritt in die erste eigene Wohnung gewagt haben.

Bedarfe junger Menschen

Neben dieser Ambulantisierung lag ihm besonders der Aufbau eines eigenen Kinder- und Jugendbereiches am Herzen. Auch in der Wittekindshofer Johannesschule wurde Bedarf von jungen Menschen mit Behinderung deutlich, deren Eltern dringend Unterstützung brauchten. Die erste Wohngruppe wurde in einer Etage eines Wittekindshofer Wohnhauses eröffnet. Später hat Jurczewski die Projektleitung für den Neubau an der Königstraße übernommen, in dem auch ein Bereich für Heilpädagogische Intensivbetreuung entstand.

Mehr lesen Sie in der Pressemitteilung "Aufbruchsstimmung, Spaß und immer neue Ziele".