Ein junger Mann holt weit aus und wirft einen Ball
Ein blondes Mädchen rennt auf eine Sprunggrube zu und springt an der weißen Linie ab
  • Meldung

Gemeinsam Spaß an Bewegung

Laufen, springen und werfen, aber auch Parcour fahren, Torwandschießen und Feuerball spielen: Beim Sportfest der Schule Wittekindshof haben sich rund 150 Schülerinnen und Schüler in verschiedensten Disziplinen gemessen. Neben Spiel- und Spaßangeboten, bei denen Kinder und Jugendliche mit hohem Förderbedarf die Möglichkeit bekamen, Geschicklichkeit zu beweisen, standen auch klassische Bundesjugendspiele  auf dem Programm.

Warm-Up für alle

Begonnen hatte der Morgen mit einem dynamischen Warm-Up: Fußballer der Unter- und Mittelstufe machten etwas vor, die anderen Teilnehmer machten es nach. Schließlich tanzten und klatschten alle zur Musik, streckten, dehnten und reckten sich, bis sie ins Schwitzen gekommen waren und die Spiele beginnen konnten. 

„Und los, Meagan!“, schallte es durch das Megafon, und Meagan rannte los, angefeuert durch die Rufe ihrer Mitschüler, die vom Rand der Bahn aus mitfieberten. Die Elfjährige sprintete über die Bahn, konzentrierte sich, hob an der weißen Linie ab — und sprang soweit sie konnte über die Sandgrube. Ein gültiger Sprung, zeigte die Linienrichterin an. Und während Meagan laut jubelte, startete Mitschülerin Tyra Schrick auf der Nebenbahn ganz ohne Schiedsrichter, aber mit Unterstützung von Lehrerin Jessica Niehues in den Parcour für Rollstuhlfahrer. 

Individuelle Wertschätzung

"Wir möchten mit dem Sportfest eine möglichst große Bandbreite bieten, mit der wir all unsereSchüler ansprechen können", erklärte Schulleiter Andreas Becker-Brandt. Die Veranstaltung habe sich zu einer beliebten Institution entwickelt, bei der nicht nur sportliche Leistungen, sondern vor allem die individuelle Wertschätzung des Einzelnen und die gemeinschaftliche Aktion im Vordergrund stünden. 

Unterstützt wurde die Schule bei der Durchführung des Sportfestes von der Firma Buschjost aus Bad Oeynhausen, deren Engagement schon seit Jahren fester Bestandteil der Veranstaltung ist. Auszubildende und Mitarbeiter des Unternehmens betreuten Spielstationen, unterstützten, wo es notwendig schien, feuerten an und jubelten mit. 

Zum Abschluss gab es für die Schülerinnen und Schüler, die an den Bundesjugendspielen teilgenommen hatten, entsprechende Urkunden. Zusätzlich erhielten alle Teilnehmer eine Medaille als Zeichen der Anerkennung und der Wertschätzung ihrer Leistungen.