Fünf Frauen stehen vor dem KIZ in Herne.
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FuD geht in Herne an den Start

Familien und Angehörigen von Menschen mit Behinderung etwas Freiraum und Entlastung verschaffen und die Selbstständigkeit der Kinder, Jugendlichen, Frauen und Männer mit Behinderung fördern, das leistet der Familienunterstützende Dienst (FuD) des Wittekindshofs nun auch in Herne. Ziel ist es, allen Familienmitgliedern zu individuellen Freiräumen für eigene Interessen und Bedürfnisse zu verhelfen.

"Wir richten unsere Aufmerksamkeit auf die gesamte Familie, um die gemeinsame Lebenssituation zu verbessern", erklärt die Herner FuD-Leiterin Dorothee Blome. Das kann Zeit für einen Kino-Besuch der Eltern sein, zwei Stunden am Nachmittag, um dem Geschwisterkind Aufmerksamkeit zu schenken, aber auch Zeit für den Angehörigen mit Behinderung, seinen Interessen nachzugehen, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und Teilhabe zu erfahren oder einfach nur zum Arzt begleitet zu werden.

Passende Mitarbeitende für die Familien

"Der Familienunterstützende Dienst soll den Nutzern unterstützende Angebote eröffnen. Gerne beraten wir auch zu weiteren Entlastungs- und Betreuungsmöglichkeiten, finanziellen Hilfen und bieten Unterstützung bei Antragstellungen gegenüber Behörden und Krankenkassen", führt Blome aus, die sich nach einem ersten Vorgespräch mit Interessenten auf die Suche nach einer passenden Assistentin oder einem passenden Assistenten begibt.

Beratung zur Finanzierung

Finanziert wird das Angebot des Familienunterstützenden Dienstes durch das zuständige Sozialamt, das Jugendamt und Pflegekassen. "Selbstverständlich können die Angebote des FuD auch privat finanziert werden. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten. Wir finden mit den Interessen immer die passende. Dazu beraten wir auch", sagt Dorothee Blome. Sie ist montags bis freitags unter Telefon (02323) 148 06 90 oder per E-Mail an fud-herneDYXV KEJIwittekindshofCZYW LFKJde erreichbar.

Mehr erfahren Sie in unserer Pressemitteilung "Entlastung schaffen und Entwicklung ermöglichen".