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Ferien mit Pippi Langstrumpf und Michel aus Lönneberga

"Das macht richtig Spaß hier", stellt Jan Lasse zufrieden fest. Er filzt eine schwedische Flagge. Auch die anderen 17 Kinder sitzen konzentriert an der blauen und gelben Wolle, um ihre eigene Fahne zu gestalten. Aber warum denn die schwedische Flagge? "Weil die Figuren von Astrid Lindgren alle aus Schweden kommen!", sind sich die Jungen und Mädchen einig. Bei der diesjährigen Ferienbetreuung im Wittekindshofer Kontakt- und Informationszentrum (KIZ) Volmerdingsen spielen nämlich Pippi Langstrumpf und Michel aus Lönneberga die Hauptrollen.

Abwechslungsreiche Ferien

In der ersten Ferienwoche war die Geschichte "Pippi auf großer Ballonfahrt" Thema. "Wir haben zunächst die Geschichte von Pippi und ihrer Ballonfahrt gehört. Danach haben wir passend einen Ballon gebastelt, den passenden Korb angefertigt und natürlich auch eine Pippi gebaut", berichtet Bereichsleiterin Sabine Kötitz-Hielscher, die das Ferienangebot organisiert hat. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen Tanja Lander und Birigt Hagemeier sowie den ehrenamtlichen Helferinnen Mia Hielscher und Svenja Wolff möchte sie den Kindern abwechslungsreiche Ferien bieten, so lange die Eltern noch keinen Urlaub haben.

Basteln und Spiele im Freien

In der zweiten Woche stehen nun Michel aus Lönneberga und seine Streiche auf dem Programm, besonders die Geschichte "Als Michel Klein-Ida an der Fahnenstange hochzog". Die selbst gefilzten Fahnen werden, ähnlich wie Klein-Ida, an Masten angebracht, die ein engagierter Nachbar von Sabine Kötitz-Hielscher angefertigt hat. Aber auch Aktionen im Freien auf dem Spiel- und Sportplatz der Förderschule, gemeinsame Mittagessen und Aktionen rund um Astrid Lindgrens Lotta sind geplant.

Kinder mit und ohne Behinderung erleben Gemeinschaft

18 Jungen und Mädchen mit und ohne Behinderung nehmen in diesem Sommer an der Ferienbetreuung teil. Zunächst wurde das Angebot intern geöffnet: Eltern, die im Wittekindshof arbeiten, konnten ihre Kinder anmelden, auch Jungen und Mädchen aus dem Kinder- und Jugendbereich des Wittekindshofes sind dabei. Anschließend wurden übrige Plätze an externe Kinder vergeben.