Zwei Frauen und in der Mitte ein Mann im Portrait
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Dienstjubiläum in Volmerdingsen und Hamm

Anfang Oktober feiern vier Mitarbeitende 25-jähriges Dienstjubiläum im Medizinischen Zentrum, in den Wittekindshofer Werkstätten und am Vorwerk in Volmerdingsen sowie in Hamm: Annette Bussmann , Martina Meier, Michael Liebs und Monika Hubert.

Annette Bussmann

Annette Bussmann aus Lübbecke ist Medizinisch-Technische Assistentin im Medizin Zentrum Wittekindshof in Bad Oeynhausen-Volmerdingsen. Sie Nimmt Blut ab, bereitet es für die Untersuchungen vor, leitet EEG’s, und EKG‘s ab und kümmert sich um Langzeitblutdruckmessungen. Seit Ende 2002 leitet Annette Bussmann das Labor.

Die Jubilarin hat früher nicht gedacht, dass die intensive Zusammenarbeit mit Menschen für sie so reizvoll ist. Sie macht auch Hausbesuche und muss mit viel Einfühlungsvermögen und hoher Flexibilität arbeiten. „Wenn es am Arm nicht geht, nehmen wir Blut an Füßen oder Händen ab oder suchen gemeinsam nach einer geeigneten Stelle. Manchmal setze ich mich auch zu jemanden auf den Fußboden, wenn es anders gar nicht möglich ist“, berichtet Annette Bussmann, die sich jetzt auf die neuen Patientinnen und Patienten freut, die durch das Medizinische Behandlungszentrum für erwachsene Menschen mit Behinderung (MZEB) in den Wittekindshof kommen werden.

Diakonin Martina Meier

Diakonin Martina Meier aus Löhne ist als Bereichsleiterin für den expandierenden Wäscheservice und den Busbahnhof in der Betriebsstätte Langenhagen der Wittekindshofer Werkstätten in Bad Oeynhausen-Volmerdingsen verantwortlich.

In ihrem Team im arbeiten rund 45 Frauen und Männer mit Behinderung, die wöchentlich 1.700 Kilogramm Wäsche falten und sortieren, die der Wittekindshofer Textilservice gewaschen hat. Die Jubilarin ist stolz, auf die hohe Motivation und Zuverlässigkeit mit der im Wäscheservice gearbeitet werde, auch wenn viele Mitarbeitende nicht zuletzt aufgrund ihrer Behinderung und zusätzlicher psychischer Erkrankungen oft einen hohen Gesprächsbedarf haben. Die gegenseitige Unterstützung und Verständnis füreinander bewertet die Jubilarin als sehr positiv.

Diakon Meier organisiert den Busbahnhof, den ein Großteil der über 500 Mitarbeitenden mit Behinderung nutzen, die mit Bussen zur Arbeit kommen. Die Jubilarin sorgt dafür, dass alle Mitarbeitenden zum passenden Zeitpunkt am Busbahnhof genau die Unterstützung erhalten, dass sie sicher ein- und austeigen können und eine passende Begleitung haben, wenn sie nicht selbst den Weg zu ihrem Arbeitsplatz finden oder im Rollstuhl geschoben werden müssen.

Michael Liebs

Michael Liebs aus Löhne-Halstern ist seit einem viertel Jahrhundert im Wohnbereich Vorwerk tätig. Die Begleitung von Menschen mit herausforderndem Verhalten hat sich zum Schwerpunkt seiner Tätigkeit entwickelt. Auch wenn er im Alltag mit aggressivem und selbstverletzendem Verhalten konfrontiert wird, betont der Jubilar, dass gerade diese Menschen sehr einfühlsam seien. Dem Jubilar gefällt genau diese Arbeit, die jeden Tag eine neue Herausforderung, aber auch immer wieder mit sehr schönen Erlebnissen verbunden sei. Ganz besonders gerne erinnert sich an den Augenblick, als er einen besonders auffälligen Mann nach sechs Jahren zum ersten Mal lächelnd erlebt habe.

Michael Liebs hat zunächst 21 Jahre als Maler- und Lackierer gearbeitet. Im Wittekindshof hat er eine Krankenpflegehilfeausbildung und als Diakonischer Mitarbeiter eingesegnet. Er ist in einer Schwerpunktwohngruppe für Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen tätig, die auch Heilpädagogische Intensivbetreuung anbietet.

Monika Hubert

Monika Hubert hat seit 2008 die Wittekindshofer Wohnangebote für Kinder und Jugendliche mit Behinderung in Hamm aufgebaut. Sie hat viel Berufserfahrung aus der langjährigen Tätigkeit auch in Leitungsfunkton aus dem Wittekindshof Gronau mit nach Hamm gebracht.

Heute ist sie stellvertretende Geschäftsbereichsleiterin im Wittekindshof Hamm und im Kreis Warendorf. Da in Hamm Wohnmöglichkeiten für Kinder- und Jugendliche mit Behinderung gefehlt haben, hat Hubert noch vor dem Baubeginn für den Wittekindshofer Neubau an der Sulkshege in Heessen, sich für das Wohnangebot in der Schleswigstraße und die Heilpädagogische Wohngruppe im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe eingesetzt. Im Herbst 2010 wurde der Neubau Sulkshege in Heesen eröffnet.

Monika Hubert betont, dass der Mensch immer im Vordergrund stehen müsse: „Egal ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene, egal ob es die Menschen sind, die die Wittekindshof Angebote nutzen, oder ob es die Mitarbeitenden sind, es geht immer darum sie wahrzunehmen mit ihren Wünschen und Bedürfnissen und ihnen zuzuhören.“

Mehr über die Dienstjubilare lesen Sie in den Pressemitteilungen.