Eine kleine Gruppe von Männern und Frauen singt zusammen
Ein Mann mit gelbem T-Shirt und Cappy hält seine Wange in Richtung Kamera, auf der eine gelbe Sonne zu sehen ist
Ein Mann hält ein Mikrofon in der Hand, um die Frau zu interviewen, die neben ihm steht
Zwei Männer schleppen zusammen eine große Kiste und wirken dabei ganz zufrieden
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Der Wittekindshof beim Kirchentag 2019

Seit Montag dominiert nur noch eine Farbe die Stadt Dortmund: GRÜN. Nicht nur auf Plakaten, Fahnen und Bannern des Kirchentags erhält die Stadt eine neue Farbe, auch viele Teilnehmende tragen T-Shirts und Schals in grün. Auch viele Menschen des Wittekindshofes sind nach Dortmund gereist, um am Programm mitzuwirken oder einfach teilzunehmen.

Westfälischer Zwiebelkuchen aus Gronau

Auf dem Abend der Begegnung, dem Eröffnungsfest, feierten 130.000 Menschen die Eröffnung des Kirchentages. Viele Gemeinden und diakonische Einrichtungen aus der westfälischen Landeskirche, dem Gastgeber, waren gekommen, um die Gäste zu unterhalten und zu verpflegen. Die Wittekindshofer Werkstätten Gronau boten Westfälischen Zwiebelkuchen und Suppe direkt am Friedensplatz an.

Forum Diakonie

Am Donnerstag begann dann das Kirchentagsprogramm mit seinen 2.000 Veranstaltungen in der ganzen Stadt. Viele davon auch auf der Messe. Im Diakonie Forum in Halle 6 eröffnete Samba SoLe das Programm auf der Bühne: 30 Trommler heizten rund 180 Gästen vor der Diakoniebühne ein. Am Nachmittag trat der Chor Nordumgehung der Beruflichen Bildung des Wittekindshofes (BBW) mit Musicalsongs zum Thema Vertrauen auf.

Wiedersehen bei Pause Inklusiv

Bei Pause Inklusiv gibt es ein großes Wiedersehen. Zum vierten Mal in Folge lädt das Café zum Verweilen ein. Menschen mit Behinderung führen hier Regie und bewirten die Kirchentagsgäste mit Getränken und Snacks. Michael Belitz vom Wittekindshof traf nach dem Kirchentag in Berlin wieder die Bischöfin der Nordkirche Kirsten Fehrs zum Interview. Einmal am Tag kommt die trubelige Atmosphäre fast zum Stillstand. Beim Tagzeitengebet kommen die Menschen zur Ruhe. Die Andacht gestalteten Gäste und Mitwirkende von Pause inklusiv gemeinsam — mit ungewöhnlicher Rollenverteilung. Am Donnerstag hat der Präsident der Diakonie Deutschland, Pfarrer Ulrich Lilie, die Sendung, und Werner Wunscht, ein Mitarbeiter der Wittekindshofer Werkstätten den Segen gesprochen. Begleitet von den Sängerinnen und Sängern des Chores Nordbahnumgehung des BBW.

Workshop des Büros Leichte Sprache

Einen ganz anderen Akzent legten die Kolleginnen des Büros für Leichte Sprache und Katharina Vorderbrügge: Ausgrenzung und Menschlichkeit waren Ausgangspunkt für einen 90-minütigen Workshop im Kongresszentrum. Viele Fragen zum Thema wurden mit den 35 Teilnehmenden erarbeitet, um anschließend Ideen zum Umgang damit zu entwickeln.