Lothar Klenner, Regina Wiedemann und Dierk Starnitzke halten die neue BTHG Broschüre.
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BTHG Thema bei Angehörigenversammlung

Die Angehörigenversammlungen (ABBR und ABR) sind der Ausgangspunkt für eine intensive Begleitung und Information der Angehörigen und Betreuenden des Wittekindshofes gewesen. In allen Regionen wurden Angehörige und Berufsbetreuende umfassend über das Bundesteilhabegesetz (BTHG) informiert.

Wichtige Aspekte vorgestellt

Die 13 wesentlichsten Aspekte, die Angehörige und Betreuende kennen sollten, waren die Schwerpunkte der Vorträge von Dr. Werner Nauerth in Gronau und Bad Oeynhausen und Bernd Samson in Herne. Darunter der Antrag auf Grundsicherung, die Notwendigkeit ein Bankkonto einzurichten und viele weitere Empfehlungen und Hinweise auf Beratungsangebote auch bei den Leistungsträgern. Auch der Kurzfilm Trennung der Leistungen wurde gezeigt.

Wittekindshof informiert und berät

Die Versammlungen waren der Startpunkt für eine umfangreiche Information und Unterstützung der Angehörigen bei der Umsetzung des BTHG. Im Nachgang versenden nun die Geschäftsbereiche in einem persönlichen Brief eine Informationsbroschüre, die aus der Rubrik "Download" heruntergeladen werden kann. Angehörige und Betreuende können sich außerdem ab sofort an die Geschäftsbereiche mit Fragen und Anmerkungen wenden. Dierk Starnitzke, theologischer Vorstand, wies darauf hin: "Es ist eine zentrale Aufgabe für uns, Angehörige und Betreuende für die Änderungen, die die Umsetzung des BTHG mit sich bringt, zu sensibilisieren. Gleichzeitig möchten wir signalisieren, dass wir Sie bei diesem Prozess begleiten. Für die kommenden Wochen und Monate ist es wesentlich, dass sich Angehörige und Betreuende nicht allein gelassen fühlen. Unsere Mitarbeitenden sind für Sie ansprechbar und können im Zweifel an eine auskunftsfähige Person verweisen."

Beratungsstellen außerhalb des Wittekindshofes

Neben dem Wittekindshof sind auch die Landschaftsverbände und Sozialämter zur Information und Beratung verpflichtet. In der Informationsbroschüre befinden sich auf Seite 10, die wichtigsten Beratungsmöglichkeiten für Klientinnen und Klienten, Angehörige und Betreuende. Viele der Angehörigen sollten sich auch jetzt wieder die Frage stellen, welche Aspekte der Betreuung sie selbst ausüben wollen und welche Verantwortungsbereiche sie an Berufsbetreuer abgeben wollen. Beispielsweise können viele Angehörige oder Klienten das Thema Behördenangelegenheiten abgeben und sich damit Freiräume verschaffen, um sich auf Themen wie Aufenthaltsbestimmung und Gesundheitsfürsorge zu konzentrieren. Auch hier können Mitarbeitende des Wittekindshofes bei Fragen unterstützen.