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Andreas-Gärtner-Stiftung besucht Wittekindshof

"Pass auf, jetzt hab ich dich gleich", ruft Birgit Gärtner, während sie in einem Kettcar um die Kurve jagt. Doch die elfjährige Meagan tritt schneller in die Pedale, jauchzt ausgelassen und erreicht das Ende des Gartens als Erste. Sie und einige andere Kinder, die die stationären Wohnangebote des Wittekindshofes in Bad Oeynhausen-Volmerdingsen nutzen, verbringen einen Nachmittag mit Hermann Gärtner, dem Mitbegründer des Porta-Möbelhauses, und seiner Tochter Birgit.

Enge Verbindung zum Wittekindshof

Die beiden sind zu Besuch, weil sie die Andreas-Gärtner-Stiftung in Porta Westfalica leiten, eine gemeinnützige Stiftung, die Menschen mit geistiger Behinderung unterstützt und fördert. Die Gärtners besuchen zwei Wohnhäuser auf dem Gründungsgelände, um zu sehen, wie Kinder und Jugendliche mit ganz unterschiedlichem Unterstützungsbedarf dort leben. Begleitet wird das Treffen von einem Filmteam, das die Verbindung der Familie zum Wittekindshof in Bildern festhält. Die Diakonische Stiftung Wittekindshof ist seit langem eng mit Hermann Gärtner und seiner Stiftung verbandelt. Davon zeugt nicht nur das Wittekindshofer Wohnhaus Andreas, das die Gärtners haben bauen lassen, und das nach ihrem Sohn Andreas benannt wurde, der im Wittekindshof gelebt hat, sondern auch die Tatsache, dass die Gärtner-Stiftung die Arbeit des Wittekindshofes regelmäßig finanziell unterstützt.

Helfen als Herzenssache

"Helfen ist für mich eine Herzenssache", erklärt Hermann Gärtner, während er mit dem neunjährigen Enrico auf einer Holzbank sitzt und den kleinen Kräutergarten bewundert, den der Junge ihm stolz präsentiert. Durch ihre eigene Familiengeschichte sei Ihnen sehr bewusst, dass viele Menschen mit Behinderung nicht nur punktuell, sondern dauerhaft auf Unterstützung angewiesen seien, betont Birgit Gärtner. Deshalb würden sie mit ihrer Stiftung weiterhin Unterstützer und Förderer suchen. Nur so könnten sie auch künftig Projekte für Menschen mit geistiger Behinderung realisieren.