Viele alte teilweise rostige Schlüssel auf einem Haufen.
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Alte Schlüssel und Segufixgurte gesucht

Der Wittekindshof führt zusammen mit der Justizvollzugsanstalt (JVA) und dem Marta Herford ein zweijähriges Design-Projekt zum Thema "Grenzen und Gewalt" durch. In vier Workshops setzen sich Menschen mit Behinderung und Inhaftierte kreativ mit Grenzen und Gewalt auseinander. Für den nächsten Workshop im Oktober werden noch alte Schlüssel und ausgediente Segufixgurte gesucht, die in der Pflege, Psychiatrie und Behindertenhilfe genutzt werden, um Menschen zu lagern und zu fixieren und sie so beispielsweise vor Stürzen und Verletzungen zu schützen.

Kreative Auseinandersetzung mit Grenzen und Gewalt

"Schlüssel und Segufixgurte vermeiden und schaffen Gewalt, setzen Grenzen, aber können auch Freiheit ermöglichen. Im Design-Projekt werden diese Alltagsgegenstände zum Ausgangspunkt für eine kreativ-künstlerische Auseinandersetzung mit Grenzen und Gewalt egal, ob man damit in den täglichen Nachrichten konfrontiert wird oder eigene Erfahrungen im Leben sammeln musste", erklärt der stellvertretende Geschäftsbereichsleiter der Wittekindshofer Werkstätten Falk Prüßner, der das Design-Projekt begleitet.

Abgabe in der Manufructur

Alte Schlüssel und ausgediente Segufixgurte können abgegeben werden in der Wittekindshofer Manufructur, dem neuen Laden der Wittekindshofer Werkstätten, der selbstgemachte Chutneys, Fruchtaufstriche, Essig und Öl und viele andere selbsterzeugte Lebensmittel verkauft und eine Mosterei betreibt. (Bäckereistraße 3, in Bad Oeynhausen-Volmerdingsen), am Montag bis Donnerstag jeweils von 8.30 Uhr bis 15.30 Uhr und freitags von 8.30 Uhr bis 14.30 Uhr abgegeben werden.

Mehr lesen Sie in der Pressemitteilung: "Menschen mit Behinderung für Design Projekt gesucht".