Der neue und alte Brüderälteste der Brüder- und Schwesternschaft Wittekindshof stehen nebeneinander.
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Achim Steinmeier startet als neuer Ältester

Der gelernte Erzieher Achim Steinmeier übernimmt das Amt in der Diakonischen Brüder- und Schwesternschaft Wittekindshof von Diakon Christian Schwennen. Der war nach 47 Dienstjahren, davon 14 Jahre als Ältester, in den Ruhestand verabschiedet worden. Steinmeier wurde in einem Festgottesdienst in sein neues Amt eingeführt. Zuvor hatten ihn die Mitglieder mit überragender Mehrheit für eine zweite Amtszeit in den Rat gewählt, der Achim Steinmeier schließlich einstimmig zum Vorsitzenden und damit Ältesten der Gemeinschaft bestimmte.

Neue Formen gelebter Spiritualität eingeführt

Der Diakon aus Bünde, der über eine diakonisch-theologischer Doppelqualifikation v erfügt, hat als Basismitarbeitender und in leitender Funktion Menschen mit Behinderung in ihrem Alltag unterstützt, in den Kontakt- und Informationszentren in Lübbecke, Minden und Volmerdingsen gearbeitet und war für das Wittekindshofer Ferienhaus in Cuxhaven und das Ideen-und Beschwerdemanagement verantwortlich. In den letzten Jahren hat er viele traditionelle, aber auch neue Formen gelebter Spiritualität für Mitarbeitende und Menschen mit Behinderung angeboten - von Wochenandachten bis hin zu mehrtägigen Pilgerangeboten. In seinem Amt als Ältester will er sich besonders für die Pflege der Gemeinschaft einsetzen und betont, dass auch das Amt des Ältesten nur in konstruktiver Gemeinschaft mit den anderen Leitungsmitgliedern und Gremien gelingen könne.

"Er hat Hoffnung vermittelt"

Sein Vorgänger Christian Schwennen erhielt zum Abschied und als Dank für seine geleisteten Dienste das Goldene Kronenkreuz, das ihm Pfarrer Professor Dr. Dierk Starnitzke als Vorsteher der Brüder und Schwesternschaft im Namen des Präsidenten der Diakonie Deutschland überreichte. Bei seiner Verabschiedung hoben Kollegen und MItarbeitende anderer diakonischer Gemeinschaften seinen ansteckenden Humor, seinen musikalischen Einsatz sowie seine beeindruckende Wertschätzung für jeden einzelnen Menschen hervor, durch die er Hoffnung vermittelt und Diakonie einladend und gastfreundlich gestaltet habe.