Mitarbeiter Harald Garbrecht schneidet die Plastikstücke mit einer Schablone in Visierform.
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Werkstätten fertigen Visiere

Vorsorge für den Corona-Katastrophenfall: 700 Visiere fertigen Mitarbeitende der Wittekindshofer Werkstätten derzeit in der Betriebsstätte Benkhausen an. Und zwar für das Herz- und Diabeteszentrum NRW Bad Oeynhausen (HDZ), das den Gesichtsschutz vorsorglich bestellt hat, sollte es in der Corona-Pandemie der Vorrat an vorhandener Schutzkleidung ausgehen.

"In Zeiten einer solchen Krise müssen wir zusammenstehen, soziale Verantwortung tragen und unkomplizierte, schnelle Hilfe leisten", sagt Bernd Wlotkowski, Wittekindshofer Geschäftsbereichsleiter und unter anderem zuständig für die Werkstätten in Benkhausen und dem Gründer- und Anwendungszentrum (GAZ) in Espelkamp.

"Wertvolle Aufträge"

In den Werkstätten wird derzeit eine Notbetreuung für Menschen mit Behinderung angeboten, die anderweitig nicht begleitet werden können. Die meisten Mitarbeitenden sind in den Wohnbereichen tätig und ermöglichen auch ohne Werkstattbesuch einen abwechslungsreichen Tagesablauf und sinnvolle Beschäftigung und Teilhabe am Arbeitsleben.

"In diesem Fall haben allerdings Mitarbeitende ohne Behinderung den Auftrag erledigt, da derzeit in der Notbetreuung nur wenige Werkstattmitarbeitende in verschiedenen Abteilungen tätig sind, um andere Terminaufträge zu erledigen. Dass ist notwendig, damit den Wittekindshofer Werkstätten keine wertvollen Aufträge verloren gehen", erklärt Wlotkowski. Nur so könne Menschen mit Behinderung nach Aufhebung des Betretungsverbots wieder eine große Auswahl an Arbeitsplätzen angeboten und Teilhabe am Arbeitsleben ermöglicht werden.

Mehr lesen Sie in der Pressemitteilung "Vorsorge für den Corona-Katastrophenfall"