Eine Betreuerin hilft einem Jungen beim Basteln einer Osterkarte.
Betreuerin Ann Marie Sammerl hilft Oliver beim Basteln seiner Osterkarte
Ein Junge bastelt eine Osterkarte für seine Familie.
Die Osterkarte soll der Familien eine kleine Freude machen
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Kinder basteln Osterkarten für ihre Familien

Das ist eine schöne Osterüberraschung: Weil persönliche Besuche in Zeiten der Corona-Pandemie kaum möglich sind, haben die Kinder und Jugendlichen des Wittekindshofer Wohnhauses an der Bielefelder Straße in Herne nun Osterkarten für ihre Familien gebastelt.

Skypen statt besuchen

"In der Regel ist es so, dass die Kinder während der Ferien und Feiertage abgeholt oder besucht werden können. Aber davon raten wir den Eltern im Moment ab", sagt Diakon Steffen Wilmink, Bereichsleiter an der Bielefelder Straße. Sollte sich einer der jungen Bewohner anstecken, müsste er sofort von den anderen Kindern und Jugendlichen isoliert werden, erklärt er. "Zwei Wochen Quarantäne können für ein Kind furchtbar langweilig sein", sagt Betreuerin Ann Marie Sammerl.

Um eine Ansteckung zu vermeiden, skypen die Kinder jetzt mit ihren Eltern, Geschwistern sowie Oma und Opa.

Kleine Geste

Und vor den Feiertagen haben die Jungen nun bunte Osterkarten für ihre Angehörigen gebastelt. Es wurde geschnitten, geklebt und verziert. "Die Kinder waren mit viel Freude bei der Sache und die kleine Geste wird die Familien sicherlich freuen", sagt Sammerl. "Gerade in dieser Zeit, in der der Alltag mit Schulbesuch und Ausflügen auf den Kopf gestellt ist, ist es wichtig, feste Strukturen zu bieten." So eine kleine Bastelaktion oder feste Sportangebote im Garten oder im Wohnhaus seien daher besonders wichtig für die Mädchen und Jungen.