Die Mitarbeiterin Sabine Gärtner-Schulze sitzt an einer Nähmaschine und näht Mund-und-Nasenschutze.
Die Mitarbeiterin Heike Schürmann sitzt an einer Nähmaschine und näht Mund-und-Nasenschutze.
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Mitarbeiterinnen nähen Mundschutze

Wittekindshofer Mitarbeiterinnen nähen derzeit in ihrer Arbeitszeit Mund-und Nasenschutze. "Die Kolleginnen haben die Kapazitäten, Mund- und Nasenschutze in ihrer Arbeitszeit zu nähen, die hier im Wittekindshof zum Einsatz kommen. Schon mehrere hundert Stück sind fertig, aber wir benötigen mehr", berichtet Diakon Andreas Nettingsmeier, Geschäftsbereichsleitung in den Wittekindshofer Werkstätten. "Wir wollen den Tröpfchenflug und somit mögliche Ansteckungsrisiken so gut es geht minimieren. Da ist es förderlich, wenn beispielsweise schwerstmehrfachbehinderte Menschen, die körperlich nicht in der Lage sind, in ihren Ellenbogen zu niesen, das Tragen der einfachen Schutzmasken tolerieren. Aber auch Mitarbeitende in den Wohnhäusern und dem Pflegedienst sollen sie tragen, so empfiehlt es auch das Robert-Koch-Institut", erklärt Nettingsmeier.

In sechs Minuten ist eine Maske fertig

Heike Schürmann, Claudia Wittemeyer und Sabine Gärtner-Schulze - gelernte Näherinnen, Schneiderinnen und Bekleidungsfertigerin - nähen in der Werkstatt Sonnenbrede auf dem Gründungsgelände die Behelfsmasken. Etwa sechs bis sieben Minuten benötigen sie für die Fertigung einer Maske. "Kochbaren Baumwollstoff haben wir aus unseren Beständen genommen, ebenso das Schlüpferband zur Befestigung am Kopf. Doch das wird langsam rar", berichtet Schürmann. Karsten Förster bügelt die Stoffzuschnitte, damit seine Kolleginnen schnell vorankommen. "Spätestens am Ende der Schicht oder nach Durchfeuchtung müssen die Masken gewechselt werden. Im Wittekindshof werden also viele Mundschutze benötigt", sagt Nettingsmeier.