• Meldung

500 Euro für inklusive Fußballmannschaft

Seit Herbst 2015 gibt es im SoLe-Bereich (selbstbestimmte offene Lebensräume) in Bünde eine inklusive Fußball-Mannschaft. Sie wird von dem ehrenamtlichen Trainer Birol Özkan betreut. Özkan arbeitet hauptberuflich bei der Firma Hettich in Kirchlengern. Dort wurde man auf das Engagement des Angestellten aufmerksam und wollte das inklusive Projekt unterstützen. Daher hat das Team nun von Jens Sengpil stellvertretend für die Firma Hettich 500 Euro für die Anschaffung von Trainingsanzügen und Sporttaschen erhalten.

FC Muckum als Kooperationspartner

"Schuhe und Trikots haben wir bereits kaufen können. Doch den 18 Spielern fehlen die passenden Trainingsanzüge und Taschen, in die sie ihre Sportkleidung packen können", sagt Bereichsleiter Maik Brands. Er hat die inklusive Fußball-Mannschaft mit ins Leben gerufen. "Anfangs haben wir nur in der Halle gespielt. Doch bald war das Angebot so gefragt, dass wir neue Wege gehen mussten", sagt Brands. Er begab sie auf die Suche nach Kooperationspartnern und wurde beim FC Muckum fündig. Der Präsident, der Vorstand und der gesamte Verein wollten die Kicker unterstützen. Und so wird seit Frühjahr dieses Jahres auch auf Rasen trainiert – parallel zur ersten Mannschaft des FC Muckum.

Philosophieren über die Bundesliga

Spielzüge können gemeinschaftlich eingeübt werden. Und auf dem Rasen ist mehr Platz, um Flanken zu schlagen und Freistöße zu üben. Doch nicht nur das gemeinsame Training steht im Mittelpunkt. "Nach dem Training wird gemeinsam gegrillt, Lebenserfahrungen ausgetauscht oder über die letzten Spielergebnisse aus der Bundesliga philosophiert", berichtet Maik Brands zufrieden. Er ist dankbar, beim FC Muckum einen solch tollen Inklusionsförderer gefunden zu haben.

Dienstags wird traininert

Immer dienstags von 19 bis 20.30 Uhr wird auf dem Sportplatz des FC Muckum, Stempeldiek 2 in Bünde, traininert. Für freitags ist eine weitere Einheit geplant. Und wenn die SoLe-Kicker demnächst noch in neuen Trainingsanzügen, deren Kosten durch die Spende größtenteils abgedeckt werden, auflaufen, dann steht sportlichen Höchstleistungen nichts mehr im Weg.