Grundsteinlegung in Bönen

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Moritz Kalina aus Bönen, war einer der ersten Interessenten für das neue Wohnhaus, das die Lebensräume gestalten gGmbH in seiner Heimatgemeinde baut. Bei der Grundsteinlegung hat er alle Zeitungsberichte, die bisher erschienen sind, in die Zeitkapsel gesteckt.

"Wir freuen uns auf Bönen. Wir freuen uns darauf, dass wir in die Vernetzung einsteigen können, die keine Einbahnstraße ist. Wir wollen ein lebendiger Teil des Sozialraums sein. Vielleicht schaffen wir es, dass Bönen in den nächsten Jahren ein bisschen inklusiver wird", erklärte Christoph Mertens, einer der beiden Geschäftsführer der Lebensräume gestalten gGmbH (Lege), der gemeinsamen Tochtergesellschaft der Evangelischen Perthes-Stiftung e.V. und der Diakonischen Stiftung Wittekindshof. Zur Grundsteinlegung für das neue Wohnhaus für 24 Frauen und Männer mit geistiger und mehrfacher Behinderung mitten in Bönen waren Nachbarn und Vertreter aus Politik, Verwaltung und der Kirche gekommen.

Zeitkapsel im Foyer in die Wand gemauert

Stellvertretend für die zukünftigen Bewohner hat Moritz Kalina die Zeitkapsel befüllt. Er war einer der ersten Interessenten für den Neubau in seiner Heimatgemeinde und seine Familie hat seitdem jeden Zeitungsbericht gesammelt, der über das Wohnhaus erschienen ist. Moritz Kalina wird einer der ersten Bewohner sein, die einziehen und hat bei der Grundsteinlegung die Berichte in die Zeitkapsel gesteckt, die im zukünftigen Foyer des Hauses in die Wand eingemauert wurde.

"Ein buntes Leben im neuen Haus" hatte Sascha Rhein vom NutzerInnenbeirat des Friedrich-Pröbsting Haus der Evangelischen Perthes-Stiftung e.V. in Kamen gewünscht und symbolisch Buntstifte für die Zeitkapsel mitgebracht. Fehlen durften auch aktuelle Münzen, Baupläne in die Tageszeitung nicht. Gabi Olbrich-Steiner, die Behindertenbeauftragte des Kreis Unna, hat einen Engel ergänzt, der alle Menschen, die im Hause aus und eingehen, beschützen möge.

Engagement über die christlichen Kirchen hinaus

Für Überraschung sorgte Pfarrer Thomas Melloh von der Evangelische Kirchengemeinde Bönen. Zum Abschluss der Grundsteinlegung überreichte er einen roten Karton mit den Spenden vom Gebet der Religionen, das Ende 2017 in Bönen stattgefunden hatte: "Es ist keine Riesensumme, aber ein Zeichen, dass sich über die christlichen Grenzen hinaus Menschen hier engagieren", erklärte der Pfarrer im Namen des Interreligiösen Gesprächskreises und erntete viel Applaus der Gäste.

Mehr über die Grundsteinlegung lesen Sie in der Pressemitteilung: "Gemeinsam Bönen inklusiver gestalten".