Ein Zwergbaum für die Wichtel Wittekindshof feiert Eröffnung der Kindertagesstätte an der Wörthstraße

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Der junge Liam packt tatkräftig mit an, damit Sabine Bittner (von links), stellvertretende Jugendamtsleiterin der Stadt Herne, Geschäftsbereichsleitung Tobias Rahe, Kita-Leiterin Kerstin Guth und Regional-Geschäftsführer Diakon André Weber den neuen Zwerg-Apfelbaum im Garten der Kita „Wittekindshofer Wichtel“ auch ordentlich einpflanzen.

Herne (JP). „Der Baum steht symbolisch für das Wachstum und die Entwicklung der 92 Kinder, die hier gemeinsam lachen, leben und wachsen. Er trägt aber auch unseren Traum von einer inklusiven Gesellschaft in sich“, sagte Diakon André Weber, verantwortlicher Regional-Geschäftsführer der Diakonischen Stiftung Wittekindshof in der Region Rhein-Ruhr, bei der offiziellen Eröffnung der Kindertagesstätte „Wittekindshofer Wichtel“ an der Wörthstraße.

Seit knapp einem Jahr läuft der Betrieb in den fünf Gruppen. „Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie die Namensschilder der ehemaligen Bewohner und Bewohnerinnen in dieser früheren Kurz- und Langzeitpflege hingen. Und ich habe mich gefragt, ob wir das wirklich schaffen. Heute kann ich sagen: Ja, haben wir. Nicht alleine, aber gemeinsam. Wir übernehmen gesellschaftliche Verantwortung in der Stadt. Mein Dank gilt daher allen Beteiligten“, sagte Tobias Rahe, Geschäftsbereichsleitung für die Wittekindshofer Angebote in Herne und Oberhausen.

Diesem Dank schloss sich auch Sabine Bittner, stellvertretende Jugendamtsleiterin der Stadt Herne an: „In unserer Stadt fehlen weiterhin Kita-Plätze. Umso wichtiger ist es, dass Träger den Mut haben und sich auf das Abenteuer einlassen, eine neue Kita aufzubauen.“ Kita-Leiterin Kerstin Guth hatte das pädagogische Konzept für die „Wittekindshofer Wichtel“ entwickelt. „Dabei habe ich große Freiheiten genießen dürfen“, sagte die Pädagogin. Ihr Dank galt den Eltern und insbesondere ihrem Team: „Die Entstehung einer Kita  ist häufig mit vielen Baustellen verbunden. Aber wir sind ein engagiertes Team. Es ist toll, was wir schon geschafft haben.“ Großer Applaus aus der Elternschaft.

Nachdem der neue Zwerg-Apfelbaum gemeinsam eingepflanzt wurde, zeigte Kerstin Guth allen Interessierten die neuen Räume – fünf großzügige Gruppenräume mit je einem Gruppen-Nebenraum, einem Differenzierungs- sowie einem Sanitärraum. Zusätzlich gibt es Therapieräume, zwei Kinderrestaurants, einen Bewegungsraum, einen Snoezelenraum, einen Werkraum, ein Atelier und ein Raum für Elternarbeit. Anschließend wurde mit Clownerie, Kinderdisco, Hüpfburgenlandschaft sowie Getränken, Bratwürstchen und Kuchen kräftig gefeiert.