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Damit der Textilservice zur Zufriedenheit aller Kunden arbeiten kann, müssen alle Kunden Grundregeln beachten. Sie tragen zu einem reibungslosen Ablauf und zur Vermeidung von Problemen bei. Textilien, die in der Wäscherei gewaschen werden sollen, werden in Wäschesäcken gesammelt. Dabei müssen folgende Regeln beachtet werden:
1. Regel: Die Wäsche muss trocken sein.
Bis schmutzige Wäsche abgeholt und gewaschen wird, vergehen teilweise mehrere Tage. Da bereits innerhalb einer Stunde nasse farbige Kleidungsstücke auf helleren Textilien zu Verfärbungen führen können (Abklatschverfärbung), dürfen nur trockene Textilien in den Wäschesäcken gesammelt werden. So können auch wirksam Stockflecken und Schimmel verhindert werden, die nur mit großem Aufwand und oft überhaupt nicht, entfernt werden können.
Eine Ausnahme bildet Poolwäsche, die auch feucht in den entsprechenden Wäschesack abgeworfen werden darf. Sie färbt nicht ab und kann auch so gewaschen werden, dass Stockflecken in der Regel beseitigt werden können. Es ist jedoch unbedingt darauf zu achten, dass diese Wäschesäcke beim nächsten Abholtermin an der Sammelstelle bereit liegen, damit die nassen Textilien möglichst schnell gewaschen werden. Falsch abgeworfene farbige Textilien in den Poolwäschesäcken können durch die Feuchtigkeit Schäden verursachen, auch wenn sie selbst trocken sind.
2. Regel: Wäsche muss gezeichnet sein.
Textilien, die nicht gezeichnet sind und somit keinen Namen haben, können nicht zugeordnet werden und kommen nur mit viel Glück zum Besitzer zurück. Das gilt auch für einzelne Strümpfe oder Einzelteile (z.B. Kapuzen, Gürtel, Schnallen). Der Textilservice versucht, den Besitzer zu ermitteln. Oft ist dies jedoch nicht möglich. Namenlose Textilien werden gesammelt. Wer Kleidung vermisst, kann in den Räumen des Textilservice die namenlose Wäsche sichten. Nach längerer Lagerzeit wird namenlose Kleidung der Altkleiderverwertung zur Verfügung gestellt.
3. Regel: Die Wäsche darf nicht beschädigt sein.
Beschädigte Wäsche sollte nicht in die Wäscherei gegeben werden. Die mechanische Belastung beim Waschen und Trocknen verschlimmert Beschädigungen. Laufmaschen werden länger und in Löchern verfangen sich andere Kleidungsstücke und vergrößern den Schaden. Auch lose Knöpfe, Schnallen u.ä. sollten entfernt oder festgenäht werden, da sie leicht verloren gehen. Kleidungsstücke, bei denen einzelne Teile abgeknöpft werden können, müssen an allen Einzelteilen gezeichnet werden (z.B. Gürtel, Kapuzen, Ärmel).
4. Regel: Fremdstoffe müssen entfernt werden.
Bevor Textilien in die Wäschesäcke abgeworfen werden, müssen Hosentaschen geleert und andere Fremdstoffe restlos entfernt werden. Sie können die Wäsche beschädigen. Zusätzlich gefährden vor allem spitze Gegenstände die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Textilservice.
5. Regel: Die Wäsche muss sortiert sein.
Der Textilservice stellt verschiedenfarbige Säcke zum Sortieren der Schmutzwäsche bereit. Die Wäsche muss in verschiedene Säcke abgeworfen werden:
6. Regel: Nicht waschbare Wäsche extra sammeln.
Wäsche, die nicht in der Wäscherei gewaschen werden kann oder soll, darf nicht in die Schmutzwäschesäcke abgeworfen werden. Die Schmutzwäsche wird zwar vor dem Waschen einer fachmännischen Warenschau durch erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterzogen, aber sie können nicht bei allen Textilien erkennen, ob sie waschbar sind. Wenn sie Textilien finden, die nicht waschbar sind, werden sie aussortiert. Wenn es Textilien sind, die chemisch gereinigt werden können, werden sie weitergeleitet.
Kleidung, die auf jeden Fall chemisch gereinigt weden soll, kann über den Textilservice an einen Kooperationspartner weitergeleitet werden und wird mit der übrigen Wäsche ausgeliefert.
Wenn Angehörige bestimmte Kleidungsstücke selbst waschen wollen, sind gut sichtbare Informationen (evtl. ergänzt mit Fotos im Kleiderschrank oder über den Schmutzwäschesäcken) empfehlenswert. So können alle Mitarbeitende und Mitbewohner sehen, dass diese Wäsche gesondert gesammelt wird. Auch Textilien, die privat gewaschen werden, sollten einen Namen tragen, damit sie zugeordnet werden können.
7. Regel: Schmutzwäsche muss vorsortiert sein.
Textilien müssen je nach Materialbeschaffenheit unterschiedlich gewaschen werden. Um Schäden zu vermeiden, muss die Schmutzwäsche bereits beim Abwurf in die Wäschesäcke sortiert werden. Grundsätzlich muss zwischen Leihwäsche des Textilservice (Poolwäsche) und Privatwäsche (Textilien aus Privatbesitz z.B. der Bewohner, einer Wohngruppe, eines Arbeitsbereiches) unterschieden werden:
Die Privatwäsche (waschbar bei 30° oder 60°) wird in der Wäscherei nach Farben und Waschtemperatur sortiert.
Fremdstoffe erschweren die fachmännische Warenschau in der Wäscherei, direkt bevor die Schmutzwäsche in die Maschine kommt.