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Die Wäsche wird ein- oder zweimal in der Woche an der jeweils vereinbarten Sammelstelle abgeholt. Es gibt einen Tourenplan und damit feste Abholtage. Nach einem Feiertag verschiebt sich die Abholung um einen Tag - dann wird auch am Samstag in der Wäscherei gearbeitet.
In der Wäscherei ist der Wareneingang zum Anliefern der Schmutzwäsche auch räumlich vom Warenausgang getrennt, wo die saubere Wäsche das Haus verlässt.
Bereits in den Wohnhäusern muss die Schmutzwäsche sortiert werden. Für die Poolwäsche stehen drei verschiedene Säcke zur Verfügung:
Die private Wäsche und die Wäsche der Wohngruppen wird in zwei weiteren Säcken gesammelt.
Die private Wäsche wird in der Wäscherei sortiert:
Wenn es auffällt, dass Wäsche nicht in der Wäscherei gewaschen werden kann, wird sie aussortiert und muss in die Reinigung. Das kostet zusätzlich Geld.
Die Wäsche wird entweder in der Waschstraße gewaschen oder kommt in eine der großen Waschmaschinen. Sie fassen bis zu 100 Kilogramm Wäsche - im Vergleich: Haushaltsmaschinen haben meistens ein Fassungsvermögen von 4,5 Kilogramm.
Der Textilservice Wittekindshof nutzt moderne Maschinen, die die Textilien und die Umwelt schonen. Sie verbrauchen wenig Wasser und Energie. Waschpulver, Bleich- und Desinfektionsmittel können teilweise elektronisch dosiert werden. Durch das Baukastensystem wird grundsätzlich nur das eingesetzt, was wirklich für ein optimales Waschergebnis benötigt wird.
Die Trocknung der Wäsche erfolgt schonend in vier verschiedenen Trocknern. Einige Trockner werden per Hand beladen.
Aus der Waschstraße kommt die Wäsche automatisch in einen Trockner. Hier wird die Trockentemperatur mit Infrarotsensoren direkt auf der Wäsche gemessen. Dadurch ist eine besonders schonendes Trockung gewährleistet.
Bettwäsche, Geschirrtücher, Tischdecken und andere große glatte Teile werden gemangelt.
Hosentopper und Blusen-Finischer erledigen auf Knopfdruck mit heißem Dampf mühsame Bügelarbeit. Extra geplättet werden Kragen an Blusen, Hemden und Kitteln. Um optimale Ergebnisse zu erreichen, ist es wichtig, dass die Kleidung ordentlich vorbereitet, Hosentaschen geordnet, Reißverschlüsse und Knöpfe geschlossen und anschließend die Kleidung sorgfältig gelegt wird.
Arbeitsaufwendig ist das Sortieren und Legen der frisch gewaschenen Wäsche. Bei Poolwäsche entfällt die namentliche Zuordnung. Sie muss nur nach Art und Größe sortiert und gelegt werden. Für Handtücher und Wäschesäcke steht eine Faltmaschinen zur Verfügung. Die Poolwäsche wird nach Bestellung zusammengestellt und mit der Privatwäsche ausgeliefert.
Privatwäsche wird sortiert, gelegt und namentlich gebündelt. Alle Textilien werden so gefaltet, dass der Barcode schnell mit dem Scanner gelesen werden kann.
Der Barcode aller privater Wäschestücke wird wie an der Kasse eines Supermarktes mit einem Scanner gelesen. Anhand des Barcodes kann der Computer den Besitzer des Wäschestückes erkennen. Im Display wird die Nummer des Faches sichtbar, in dem alle frisch gewaschenen Textilien einer Person gesammelt werden.
Die private Wäsche wird sortiert nach Besitzern in Schutzfolie verpackt. In den Wohnhäusern kann die frisch gewaschene Wäsche so schnell verteilt werden. Die Schutzfolien werden vom Textilservice zurück genommen und dem Recycling zugefügt.
Alle Wäschepakete eines Hauses oder einer Wohngruppe werden auf einen Rollcontainer gesammelt. Auch die Poolwäsche wird auf Rollcontainern ausgeliefert. Zur Auslieferung werden die Rollcontainer mit einem Stoffschutz überzogen.