Direkt zum Hauptmenü, zum Inhalt.
Sie sind hier: Startseite › Unterstützende Dienste › Textilservice › Wäschekennzeichnung
Jedes Wäschestück muss einen Namen haben: vom Sommer-Top bis zur Winterjacke. Jedes Einzelteil muss einen Namen haben - auch Gürtel, einzelne Socken, abnehmbare Kapuzen. Das gilt auch für private Bettwäsche, Wolldecken, Bezüge für Lagerungselemente und Fußsäcke von Rollstühlen. Alles was keinen Namen hat, geht verloren. Kleidung und Besitzer können ohne Namen nicht zugeordnet werden.
Um das Sortieren in der Wäscherei zu erleichtern, werden Computer eingesetzt. Die Scanner des Computers können nur einen Strichcode (Barcode) lesen. Hinzu kommt eine Nummer und der Name. So können Textilien auch ohne Scanner und Computer einem Besitzer zugeordnet werden. Dem Barcode sind im Computer folgende Informationen zugeordnet:
Damit alle Textilen einen Barcode bekommen, müssen sie im Wittekindshof gezeichnet werden. Das nennt man Patchen. Jeder Bewohner erhält einen roten Sack. Alle Textilen, die gezeichnet werden sollen, gehören in den roten Sack. Der Textilservice holt die roten Säcke zusammen mit der Schmutzwäsche ab. Der rote Sack muss gut verschlossen sein, damit nichts heraus fällt.
Bei Bedarf können Kleidungsstücke werktags auch persönlich in die Schneiderei gebracht werden, um sie zu patchen.
Bei Umzüge innerhalb des Wittekindshofes muss die Wäsche nicht neu gezeichnet weren. Im Computer wird einfach der Wohnort geändert, der dem Barcode zugeordnet wurde. Umpatchen ist nur nötig, wenn die Wäsche zuvor in einer anderen Wäscherei gewaschen wurde und deswegen einen fremden Patch hat.
Die Wäsche wird so gezeichnet, dass die Kennzeichnung möglichst wenig stört und trotzdem in der Wäscherei gut sichtbar ist. Am Anfang wurden Socken auf der Fußsole gezeichnete. Nachdem Kunden berichtet hatten, dass das beim Laufen stört, werden Socken innen am Schaft gezeichnet.