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Das zweigeschossige Wohnhaus ist barrierefrei und mit einem Aufzug ausgestattet. Es ermöglicht Menschen mit Rollstühlen und Gehhilfen größtmögliche Mobilität. Es kann an die sich verändernden Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner angepasst werden durch die Unterteilung der beiden Wohngruppen in Wohnbereiche für zwei, vier, sechs und acht Personen. Es bietet ideale Rahmenbedingungen zur Förderung der Selbständigkeit und zur Vorbereitung auf den Umzug in eine eigene Wohnung. Gleichzeitig ist auch umfangreiche Pflege beispielsweise bei älter werdenden und alten Bewohnern möglich. Durch den Z-förmigen Gebäudegrundriss konnten lange Flure vermieden werden. Gleichzeitig wird das großzügige Außengelände gegliedert, dass in einer ersten Grundausstattung durch den Mindener Landschaftsarchitekten Volker Altvater gestaltet wurde.
Durch die bodentiefe Verglasung haben auch Menschen im Rollstuhl gute Aussichtsmöglichkeiten, und es fällt viel Tageslicht ins Gebäude. Die mit braunen Lamellen verkleideten außen liegenden Treppen mit zwei Nebeneingängen und die in einem warmen Rotton gestalteten Außenwände setzen Akzente in dem ansonsten hell verputzten Haus. Innen dominieren freundliche helle Farben. Die Einzelzimmer wurden nach Wunsch der jeweiligen Bewohnerinnen und Bewohner farblich gestaltet.
Das Haus wurde von den Lübbecker bks-Architekten geplant, die viele Erfahrungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Alltag in einem Wohnhaus für Menschen mit Behinderungen aufgenommen haben.