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Die Diakonische Stiftung Wittekindshof bietet in Espelkamp-Benkhausen in räumlicher Nähe, aber organisatorisch deutlich getrennt Wohn- und Arbeitsangebote für erwachsene Frauen und Männer mit geistigen und mehrfachen Behinderungen an. Ein Großteil der Bewohnerinnen und Bewohner arbeitet in der Betriebsstätte Benkhausen der Wittekindshofer Werkstätten. Den Weg zur Arbeit können sie zu Fuß oder mit dem Rollstuhl auf einem weitgehend autofreien Gelände selbständig oder mit Begleitung bewältigen. In der Werkstatt treffen sie Kolleginnen und Kollegen, die aus Rahden, Nettelstedt, Lübbecke und weiteren Gemeinden in der Umgebung kommen. Die Beschäftigten, die in der Betriebsstätte GAZ der Wittekindshofer Werkstätten arbeiten, fahren mit einem Bus zusammen mit Beschäftigten aus anderen Ortschaften im Kreis Minden-Lübbecke in das Espelkamper Industriegebiet.
Auch diejenigen, die aufgrund der Schwere ihrer Behinderungen oder weil sie bereits das Rentenalter erreicht haben, nicht in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) arbeiten, können durch Teilnahme an Tagesstrukturienden Angeboten einen zweiten Lebensraum neben dem Wohnbereich erleben.
Die medizinisch-therapeutische Versorgung wird in Benkhausen in der Regel über den integrierten medizinischen Dienst sichergestellt. Für therapeutische Angebote steht in der alten Scheune ein entsprechend ausgestatteter Raum zur Verfügung. Wöchentlich finden Hausbesuche der Ärzte statt. Bei Bedarf kommen weitere Besuche bei niedergelassenen Fachärzten hinzu. Die für den Bereich zuständige Psychologin ist an drei Tagen in der Woche in Benkhausen vor Ort erreichbar.