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Die Wittekindshofer Werkstätten Gronau sind eine anerkannte Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) mit zwei Betriebsstätten, die wenige Gehminuten voneinander entfernt im Gronauer Westen liegen (Losserstraße 21 und Schürblick 4). Die Gronauer Werkstatt ist Teil der Wittekindshofer Werkstätten mit weiterne Betriebsstätten in Ostwestfalen.
In Gronau arbeiten rund 240 Frauen und Männer mit geistiger, körperlicher, psychischer und mehrfacher Behinderung aus Gronau und Epe. Sie leben bei ihren Familien, selbständig meist mit ambulanter Unterstützung in der eigenen Wohnung oder in den Wittekindshofer Wohnhäusern.
Die berufliche Rehabilitation und die soziale Integration stehen im Mittelpunkt der Arbeit der Wittekindshofer Werkstätten. Menschen mit relativ leichter und mit schwerer Mehrfachbehinderung wird durch eine große Vielzahl verschiedener Arbeitsplätze Teilhabe am Arbeitsleben ermöglicht.
Dazu gehören auch Betriebsintegrierte Arbeitsplätze in Firmen und Einrichtungen in der Umgebung. Neben Praktika bilden sie einen wichtigen Zwischenschritt beim Übergang in den ersten Arbeitsmarkt, auf den sich einige Beschäftigte systematisch auch durch entsprechende Fortbildungsangebote und Beratung vorbereiten. Auf dem Weg aus der Werkstatt auf den allgemeinen Arbeitsmarkt werden sie gezielt durch die Integrationsassistenten unterstützt, die auch als Ansprechpartner für Firmen zur Verfügung stehen, die in ihrem Betrieb Menschen mit Handicap Chancen eröffnen möchten.
In der Betriebsstätte Losserstraße 21 sind verschiedene Arbeitsbereiche, der Intensivbereich und der Berufsbildungsbereich zu finden. Menschen mit psychischer Behinderung können in einer spezialisierten Gruppe arbeiten. Ihnen stehen aber auch die übrigen Arbeitsplätze in den verschiedenen Arbeitsbereichen der Wittekindshofer Werkstätten Gronau zur Verfügung.
Am Anfang der Tätigkeit in einer Werkstatt für behinderte Menschen steht das dreimonatige Eingangsverfahren und der zweijährige Berufsbildungsbereich. Hier wird geprüft, ob die Werkstatt der angemessene Ort zur Teilhabe am Arbeitsleben ist und welche beruflichen Perspektiven für die Tätigkeit in der Werkstatt bis hin zur Integration auf den ersten Arbeitsmarkt entwickelt werden können.
Zu den typischen Tätigkeiten im Berufsbildungsbereich gehören:
Im Rahmen des Berufsbildungsbereiches absolvieren die Beschäftigten Praktika in verschiedenen Arbeitsbereichen der Wittekindshofer Werkstätten Gronau.
Pflege von Privat- und Gewerbeflächen sowie öffentlichen Anlagen
Durch die Kantine der Wittekindshofer Werkstätten Gronau wird die Verpflegung der Beschäftigten und Mitarbeitenden sichergestellt. Sie bietet, aber auch Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung, die folgende Tätigkeiten umfassen: Kantinenbewirtschaftung, Spüldienst, Herstellung von Salaten und Desserts, Catering bei Festen und Veranstaltungen.
Menschen mit hohem Unterstützungbedarf finden im Intensivbereich einen Arbeitsplatz, der ihren Möglichkeiten und Bedürfnissen entspricht. Der Schwerpunkt des Intensivbereiches liegt in der individuellen Förderung und im Erlernen einfacher werkstatttypischer Tätigkeiten (z.B. Verpackungsarbeiten). Einen wichtigen Stellenwert nimmt die Förderung durch kreative Arbeiten bei der Herstellung von Grußkarten und der Erstellung großformatigen Bildern ein. Außer im Intensivbereich können Menschen mit schwerer Mehrfachbehinderung auch auf eingestreuten Arbeitsplätzen tätig werden, wo sie ebenfalls die nötige Unterstützung und bei Bedarf umfangreiche Pflege erhalten.
Wittekindshofer Werkstätten Gronau
Betriebsstätte Losserstraße
Losserstraße 21
48599 Gronau
Werkstattleitung
Diplom Sozialpädagoge Michael Bleiber
Wittekindshofer Werkstätten Gronau
Schürblick 4
48599 Gronau/Westfalen
Tel.: (0 25 62) 9 16-300