Direkt zum Hauptmenü, zum Inhalt.
Sie sind hier: Startseite › Standorte › Kreis Borken › Gronau - Königstraße › Der Bau des Wohnhauses
Das Wohnhaus wurde vom Ingenieurbüro Johann Hoff geplant, das auch die öffentliche Ausschreibung und die Bauleitung übernommen hat.
Baubeginn: April 2009
Einzug: Mai 2010
Einweihung: 2. Juli 2010
Von der Planung des Neubaus bis zur Umsetzung, ging es darum einen guten Kompromiss, zwischen zum Teil engen gesetzlichen und finanziellen Vorgaben, Funktionalität, Strapazierfähigkeit und hoher Wohnqualität zu erreichen. Der Wittekindshof hat über die förderbaren Baukosten hinaus Eigenmittel zur Verfügung gestellt. „Durch enge Kooperation der pädagogisch-pflegerischen Fachkräfte und dem Ingenieurbüro Johann Hoff, ist ein von der Materialauswahl hochwertiges Haus mit hoher Aufenthaltsqualität auch in den sonst oft wenig beachteten Verkehrsflächen entstanden. Lichtachsen prägen das Innere des Hauses und lassen viel Tageslicht ins Haus und erlauben von jeder Stelle des Flures den Blick nach außen. Endlose Flure, die in Wohnheimen sonst oft Tristesse verbreiten, gibt es in der Königstraße nicht. Auch die Flächen außerhalb ihrer Zimmer werden die Kinder zum Spielen erobern", erklärt der Wittekindshofer Architekt Jörg M. Henke.
Das Haus mit seiner H-förmigen Grundrissform orientiert sich mit seinen Wohnräumen zum Osten, Süden und Westen, hat im Erdgeschoss vier und im Obergeschoss drei Flügel. Im vierten Flügel im Erdgeschoss sind der Rollstuhlabstellraum, die Haustechnik, Mitarbeiterumkleiden und der Hauswirtschaftsraum mit drei Waschmaschinen und Trockner untergebracht.
Der Wittekindshofer Bauspezialist freut sich, dass auch die Außenfassade durch Materialkontraste eine hochwerte Optik bietet: "Glatte Fassadenplatten im markanten Bordeaux und Creme sowie farbig lebhafter Klinkerstein mit großen Fensterflächen prägen das Gebäude. Die notwendigen, außen liegenden Fluchttreppen als zweiter baulicher Rettungsweg sind aus Corten-Stahl errichtet. Das ist Stahl in seiner ganzen Ehrlichkeit, der nur oberflächlich rostet und mit dieser Patina einen zusätzlichen Material- und Farbakzent setzt", so Jörg M. Henke.
Die Investitionen für eine optimale Wärmedämmung und hocheffiziente BUS-gesteuerte Gebäudeleittechnik schonen die Umwelt und werden sich durch langfristige Energieeinsparungen bezahlt machen. Durch Fensterkontakte wird die Heizung automatisch beim Lüften abgeschaltet, um Energie zu sparen.
Die Baukosten in Höhe von rund 2,4 Millionen Euro werden finanziert durch Mittel des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stiftung Wohlfahrtspflege und Eigenmittel der Diakonischen Stiftung Wittekindshof. Eine Förderung durch die Aktion Mensch ist beantragt.