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Diagnostik, Förderung und Beratung erfolgen in der Regel einmal wöchentlich in der vertrauten Umgebung des Kindes im Elternhaus für die Dauer einer Stunde. Darüber hinaus stehen Räumen der Frühförderung zur Verfügung. Neben der Einzelförderung werden Kleingruppen angeboten, in denen die Kinder Erfahrungen im Umgang mit Gleichaltrigen sammeln und im Spiel von den anderen Kindern lernen können.
Spielerische Elemente für die Wahrnehmungs- und Bewegungsförderung sollen das Kind motivieren. Sie werden nach seinen persönlichen Vorlieben unter Berücksichtigung der jeweiligen Förderziele ausgewählt: Wasser, Tücher, Decken, Verpackungsmaterial, Malfarben, Sand, Mehl und Rasierschaum werden in der Frühförderung ebenso genutzt wie Spielsachen von Seifenblasen, über Bälle bis zum Laufrad. Hinzu kommen spezielle Fördermaterialien oder der Matschraum, das Bällebad, der Bewegungsraum und der Snoezelenraum, die in der Frühförderstelle in Ahaus zur Verfügung stehen.
Neben der Förderung des Kindes, ist die Beratung und die Begleitung der Eltern und anderer nahe stehender Bezugspersonen ein Schwerpunkt in der Arbeit der Frühförderung Wittekindshof. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geben Anregungen, wie das Kind im Alltag gefördert werden kann, aber auch welche Grenzen berücksichtigt werden sollten, um Überforderungen zu vermeiden.
Mitarbeitende der Frühförderung unterstützen Eltern bei der Kontaktaufnahme für weitere Hilfen im mediznisch-therapeutischen Bereich. Sie stehen bei der Hilfsmittelversorgung (z. B. orthopädische Schienen, Rollstuhl) und anderen Fachthemen beratend zur Seite. Auch Gespräche über das nicht immer einfache Zusammenleben mit einem entwicklungsverzögerten oder behinderten Kind sind im Rahmen der Frühförderung möglich. Dabei kann es sich um Auswirkungen auf das gesamte Familienleben, die Eltern- und Geschwisterrolle und das gesellschaftliche Leben handeln.
Durch Mutter-Kind-Gruppen, Gesprächs- und Informationsabende fördern die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Austausch der Eltern untereinander. Die Erfahrung zeigt, dass das Gespräch mit Müttern und Väter, die ähnliche Erfahrungen mit ihrem Kind machen, für viele sehr hilfreich und entlastend ist.