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Nach ihrer Neu- oder Wiederwahl wurden als Mitglieder des Brüder- und Schwesternrates eingeführt: (vorne v.l.) die Diakone Günter H. Weingarten, Ältester Christian Schwennen, Bernhard Höhr, Dirk Menke und Hartmut Wloka.
Bad Oeynhausen/Minden/Bünde/Bad Essen/Gronau (AM). Die neugewählten Mitglieder des Rates der Diakonischern Brüder- und Schwesternschaft Wittekindshof wurden in einem Gottesdienst in der Wittekindshofer Erlöserkirche feierlich in ihr Amt eingeführt. Der Rat leitet die geistliche Dienst- und Lebensgemeinschaft, in der sich über 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Ruheständler der Diakonischen Stiftung Wittekindshof zusammengeschlossen haben. Als Vertreter der Junggeschwister, der Mitglieder die sich vor oder in einer Ausbildung befinden, wurde Diakon Dirk Menke aus Bünde gewählt. Der Erzieher arbeitet im Wittekindshofer Schülerdorf in Bad Oeynhausen und wurde 2008 als Diakon eingesegnet.
Nach Ablauf der vierjährigen Amtszeit standen turnusgemäß Wahlen für drei Ratsmitglieder an. Diakon Hartmut Wloka aus Bad Oeynhausen-Wulferdingsen, der als Geschäftsbereichsleiter für die Wohnhäuser Bethanien, Marien- und Lazarusheim verantwortlich ist, und Diakon Günter H. Weingarten aus Bad Essen, der als Förderlehrer im Berufsbildungswerk Wittekindshof arbeitet, wurden wiedergewählt. Brigitte Pophal hat aus persönlichen Gründen auf eine erneute Kandidatur verzichtet und wurde zusammen mit Diakonin Nicole Schnepel, die Vorgängerin von Dirk Menke, feierlich verabschiedet.
Erstmals in den Brüderrat gewählt wurde Diakon Bernhard Höhr aus Bad Oeynhausen-Volmerdingsen. Er arbeitet im Wittekindshofer Interventionsteam und unterstützt und berät Mitarbeitende in schwierigen und belastenden Betreuungssituationen sowie zu Fragen der Zusammenarbeit und Entwicklung von Teamprozessen. Da er nach eigener Aussage selbst schon viel Begleitung durch die Diakonische Brüder- und Schwesternschaft erfahren hat, möchte er davon etwas zurückgeben und sich im Rat engagieren.
In der konstituierenden Sitzung des neuen Brüder- und Schwesternrates wurde Diakon Christian Schwennen aus Minden als Ältester wiedergewählt, der dieses Amt bereits seit 2005 innehat. Sein Stellvertreter ist Bernhard Höhr.
Dem Brüder- und Schwesternrat gehören außerdem drei weitere Mindener Bürgerinnen und Bürger an: Diakon Ulrich Niemann, Geschäftsbereichsleiter im Bereich Arbeit und Bildung für Menschen mit Behinderung, Diakon Klaus Haberland, der früher als Hausvater tätig war und bereits seit einigen Jahren im Ruhestand lebt und Diakonin Christel Lange, die in der Betriebsstätte Vorwerk der Wittekindshofer Werkstätten arbeitet sowie der Brüder- und Schwesternpfarrer Michael Postzich und der Wittekindshofer Vorstandssprecher und Vorsteher der Brüder- und Schwesternschaft Pfarrer Professor Dr. Dierk Starnitzke, die beide in Bad Oeynhausen-Volmerdingsen wohnen. Als Vertreter der Mitglieder aus der Region West (Münsterland und Ruhrgebiet) wurde Diakon Heiko Strahl in den Rat berufen.
Um die Belange der knapp 500 Ruheständler in der Diakonischen Brüder- und Schwesternschaft Wittekindshof besser zu vertreten, wurde im letzten Jahr erstmals ein Seniorenbeirat mit sieben Mitgliedern berufen. Er soll nach Verabschiedung der neuen Ordnung Sitz und Stimme im Rat erhalten. Ähnliches ist mit einem Leitungskreis Ost, als Vertretung der Mitglieder aus Ostwestfalen, und Leitungskreis West, als Vertretung der Mitglieder aus dem Münsterland und dem Ruhrgebiet, geplant.